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Tag: eigenbau

Nun zu meinem letzten Bauvorhaben der jüngeren Vergangenheit. In einem Forum habe ich von einem 100Euro Brushless Umbau eines Savage gelesen. Bisher hatte ich immer im Kopf das der Umbau recht teuer ist, also informierte ich mich ein wenig.

Zwei Savages verstauben hier noch im Regal, Nitro fahre ich so gut wie gar nicht mehr also was liegt näher als wieder in wenig Geld in die alten Autos zu versenken.

Der 100Euro China Umbau war mir dann doch zu unsicher. Also kamen ein Ansmann Umbau Set (ebay), zwei Turnigy 4500mAh 2S2P 30C LiFePo4 Akkus (Hobbyking DE) und ein Anaconda Brushless Set (Lindinger) ins Haus. Alles zusammen dann doch etwas mehr als 100Euro aber ich denke so bin ich auf der sicheren Seite.
Das Anaconda Set ist für 4S Lipos ausgelegt, schafft aber auch 6S. Mit den 2x2S LiFePo4Akkus wird also weder Regler noch Motor am Anschlag betrieben. Ist es zu langsam kann ich auch noch auf 5S upgraden. Zur Erklärung: LiPo Akkus haben 3,7v Zellenspannung, die LifePo4 nur 3,3V. Letztere sollen aber nicht so empfindlich reagieren und länger halten.

Ich betreibe den Regler also mit 13,2V. Der Motor macht 1900 Umdrehungen je Volt. Macht also 25000 Umdrehungen, wenn ich mich recht erinnere etwa weniger als der S21 Nitro Motor (28000 ??).
Im Gegensatz zum Nitro steht dem Brushless aber sein volles Drehmoment über das gesamte Drehzahlband zur Verfügung. Der Nitro hatte eine 14er Kupplungsglocke auf ein 52er Zahnrad. Dem Ansmann Set liegt ein 14er Ritzel bei, die Geschwindigkeit sollte also annähernd gleich sein. Im Zweifel kann ich sicher auch noch ein größeres Ritzel bzw. ein 49er Hauptzahnrad nehmen.

Nachdem die Sachen dann alle da waren ging es an die erste Anprobe und der Motor mit seinen 42mm Durchmesser passt nicht in die Ansmann Halterung (für 36mm Motore), daher wurde es doch ein Eigenbau aus einem 3mm Alu Winkelprofil. Leider ist der verwendete Winkel zu schmal so das ich nicht alle Befestigungslöcher der Motorplatte nutzen konnte. Daher haben ich noch ein drittes Loch in die Motorplatte gefräst. Da ich den Motor so tief wie möglich bauen wollte musste ich aus dem rechten TVP noch ein Stück herausschneiden. wie sich dann nach dem endgültigen Einbau herausstellte wäre das aber nicht nötig gewesen.

Als Akkuhalter dient ebenfalls ein Aluprofil, 17cm lang wird es hinten mit den Schrauben der Motorplatte verschraubt, vorne mit zwei Schrauben des Getriebes. Die Halter habe ich auf  beiden Seiten mit 15mm Abstandshaltern (auf den Bildern noch ein Provisorium) verbaut. Die Abstandhalter sind links wegen dem Bremshebel nötig. Rechts können sie kürzer ausfallen, aber aus Gründen der Symmetrie haben ich sie erst einmal gleich lang gemacht.

Gebremst wird auch in Zukunft mechanisch, ich will das Zweiganggetriebe weiter nutzen und durch dessen Freilauf kann ich die Motorbremse nicht nutzen.
Das gleiche gilt für den Rückwärtsgang, auch hier bleibt das mechanische Getriebe verbaut. Ich habe zwar schon gelesen das Beides der Kraft des Elektro Motors nicht standhält, aber ich probiere es erste einmal. Ich habe ja auch noch einen zweiten Savage und jede menge Ersatzteile.

Ein erster Test in der Wohnung war viel versprechend, selbst kurzes tippen des Gashebels lässt alle vier Räder durchdrehen und die Vorderachse aus den Federn heben. Zugunsten der Möbel habe ich auf weitere Test verzichtet. Aufgebockt bekommt man mit den nicht gewuchteten Rädern schon ein wenig Angst.

Um draußen zu testen muss ich noch bessere Abstandhalter für die Akkuhalter und einen Schutz für die Akkus bauen. Die Bilder zeigen also noch nicht den endgültigen Stand.
Das gilt auch für die Stecker, die Akkus haben 4mm Goldstecker, der Regler Dean, also habe ich einen Adapter gebastelt. Da hier recht hohe Ströme fließen werde ich hier nach den endgültigen Tests und sobald ich weiß das der Regler vernünftig läuft, alles auf die 4mm Goldstecher umbauen .

Wer Verwendung für ein Ansmann "Brushless Conversion Kit Savage 127000110" hat kann mir gerne schreiben.

Das zweite Leben des Super Attack

Vor einiger Zeit wollte ich ihn noch verkaufen. Aber keiner wollte ihn. So stand er nun im Regal uns staubte vor sich hin bis ich eines schönen Tages ein paar günstige FG-Truck Räder bei Ebay kaufen konnte. Was soll ich sagen dem Attack mit seiner Käfer Karosserie standen sie wesentlich besser als den anderen Offroadern. Also mal sehen was noch fehlt um ihn zu reaktivieren.

Als erstes ein Motor... den habe ich über ein Forum "günstig" bekommen. Kupplung und Schalldämpfer waren gleich dabei. Luftfilter hatte ich noch einen vom Carbon Fighter. Nach den üblichen umbauten (löcher ins Gehäuse) und Austausch des Filters gegen einen von Power-Save-Racing sollte der für die Straße genügen.

Die Bremse... hatte ich schon vor einiger Zeit für den Attack gebraucht gekauft. Sie war aber ein Fehlkauf, die Züge waren komplett kaputt, die Hälfte fehlte und alle Schrauben waren kaputt. Eine Bestellung bei der Hobbythek (übrigens wieder am einen Tag bestellt, am nächsten da) und einige selbst gefertigte Teile vervollständigte sie und jetzt funktioniert sie, zumindest im Stand bestens.

Empfänger und Failsave waren noch vorhanden. Übrigens entgegen allen Gerüchten in den Foren funktioniert das Carson Motorstop Failsave zusammen mit dem 2,4Ghz Empfänger problemlos. Ich habe mir sogar angewöhnt den Motor durch kurzes abschalten der Fernsteuerung auszuschalten.  Das einzige was ihr machen müsst ist das integrierte Failsafe des Empfängers auszuschalten.

Ich habe mir dann die Unterschiede zwischen FG Marder und FG Beetle angesehen und scheinbar unterscheiden die sich nur durch eine Vorderachserhöhung und die Wanne die die Karosserie trägt. Eine Vorderachserhöhung war schnell aus einem Stück 8mm Lexan gefräst. Und die schon vorhandenen Karosseriehalter wurden um einige cm gekürzt, so das nicht mehr so viel Platz zwischen Kotflügel und Räder ist. Die Stoßdämpfer sind die Originalen vom Attack, neu gedichtet, mit 4000er Öl und mit den Original, für Offroad viel zu harten Federn, passen sie für den Onroad betrieb nach meiner Meinung recht gut. Das wird dann aber die erste Fahrt zeigen :-)

Es ist ja, wie gehabt, ein Fun Auto. Ich habe kein Interesse Rennen zu fahren oder mich sonst-wie mit anderen zu messen. Wenn er sich einigermaßen zügig und ohne wild auszubrechen bewegt reicht mir das vollkommen um meinen Spass zu haben.

Ps: die Baja 1000 Aufkleber passen ja eigentlich nicht. Die Seiten sahen aber so nackt aus und irgendwie passt Baja und Käfer ja doch zusammen ;-)

Der Umbau des Carbon Fighter zum Glattbahner "Ford Mustang" ist fertig.

Die vorderen Querlenker sind ausgetauscht, die Getriebeplatte und der Motor sind wieder  eingebaut, neue Lenk/Spurstangen vorne, die Servoplatte ist wieder an ihrem Platz und das Reso ist wieder dran.  Die original Dämpfer und Federn sind verbaut und mit 4000er Öl gefüllt. Ich hoffe mal das dieses dickflüssige Öl in den Dämpfern bleibt.

Mangels Sicherungsringe habe ich erst einmal die Original Untersetzung beibehalten. Die Zahnräder lassen sich ja schnell tauschen, ich muss aber erst noch passende Sicherungsringe besorgen. Und für die ersten Runden ist es ja nicht verkehrt wenn er nicht ganz so schnell ist.

Als Grundeinstellung habe ich vorne wie hinten den Sturz neutral eingestellt, ein wenig Nachspur vorne und Vorspur hinten. Bodenfreiheit ist jetzt vorne knapp 2cm, hinten 3cm. Eigentlich zu hoch, weniger geht aber nicht da die Räder aus den Kotflügeln raus stehen und ich sie mir sonst aufschlitzen würde.

Hier übrigens noch einen Tipp zum einfachen Einstellen der Spur. Man nehme ein Stück Seil/Band/Gummiband (ich verwende ein Hosengummi aus Alexandras Nähkiste) und legt es etwa in der Mitte der Reifen einmal komplett um das Auto.
So hat man eine einfache optische Einstellhilfe. Natürlich geht es so nicht so genau wie mit den entsprechenden Einstellwerkzeugen, dafür aber deutlich preiswerter und für den  umgebauten CF reicht das auf jeden Fall. Ist etwas schwer das Bildlich festzuhalten. Ich hoffe ihr könnt euch vorstellen wie ich es meine. Ist nicht meine Idee, habe ich mir bei einem Mitfahrer ab geguckt.

Die erste Fahrerprobung

Vorab sei gesagt das ich nicht das Fahrverhalten von einem "echten" Onroader erwarte und ich mir als Fahranfänger sicher kein richtiges Urteil bilden kann.  Ich sehe ihn als Fun Auto, mit dem ich ab und zu mal auf der Strasse fahren will. Ich will mich nicht mit anderen Onroadern messen und schon gar keine Rennen fahren. Den DMC-Rennleiter würde vermutlich der Schlag treffen wenn er das Auto sieht.

Da der Motor einige Zeit gestanden hatte wollte er nicht auf Anhieb laufen. Nachdem er mir dann einmal Abgesoffen war und ich ihm nach dem entlüften noch eine neue Zündkerze spendiert hatte, lief er wie immer. Zum Fahrtest auf grobem Asphalt (20m Strasse mit normaler Breite und Rollsplitt am Rand), mit der langen Untersetzung und mit den sehr alten und schlechten Reifen.
Er  fährt recht gut geradeaus und übersteuert in den Kurven ein wenig. Leicht kann man einen Dreher provozieren, aber auch nett Driften. Er lässt sich mit der zugegebenermaßen noch recht langsamen Geschwindigkeit gut beherrschen.  Ich hatte befürchtet das er mir durch den hohen Schwerpunkt  auch mal eine Rolle Seitwärts macht, das ist aber nicht der Fall.  Die Vorderen Räder schleifen gelegentlich, da muss ich noch einmal Hand an die Karosserie legen, die Bremse muss ich  weicher stellen. Für das Fahrwerk muss ich mich mal wieder in Rays Setup Book einlesen, ich denke da kann man noch was verbessern.


Der Carbon Fighter wird zum Flachbahner. Die ersten groben Anpassungen hatte ich ja noch mit den langen Buggydämpfern und der alten Chassisplatte gemacht.

Da ich die aber vorne gebogen hatte konnte ich sie nicht nutzen.

Ersatz in Form der breiten Platte vom Carbon Breaker liegt aber schon, wie auch diverse Karosseriehalter, neue Querlenker,  Schrauben...  bereit.

Step1:

Die Achsen kommen auf die Chassiplatte und die seitlichen Kaosseriehalter werden notdürftig befestigt. Noch ohne Dämpfer so das ich gleich den maximalen Einfederweg berücksichtigen kann.  Hier fällt schon auf das ich die Karosseriehalter nacharbeiten muss, die CF Chassiplatte ist in einem anderen Winkel gebogen. Die vorhanden Löcher passen aber, so das ich nur noch jeweils ein zweites Loch bohren muss.


Step2:

Die nachgearbeiteten Karosseriehalter sind an ihrem Platz und das Chassis ist gebohrt. Sie sind eigentlich einen knappen cm zu lang, so weit kann man die Karosserie aber auch nach Außen biegen. Das hat dann gleich den Vorteil das ich die vorderen Radläufe weniger beschneiden muss.

Step3:

Ein kurzer Karosseriehalter vom Carbon Breaker für hinten. Ursprünglich wollte ich die original Löcher der Karosserie benutzen, das hätte aber erheblichen Aufwand bedeutet, also bohre ich lieber neue Löcher in die Karosse.

Step4:

Ein zentraler Eigenbau Halter für vorne (nach Vorbild des C5) und der FG-Rammschutz. Das Chassis habe ich mit einem Stück Lexan verlängert so das der Rammer direkt mit der Karosserie abschließt.

Step5:

Die Karosserie ist drauf, der Platz reicht für die langen hinteren Dämpferbrücken, für den Überrollbügel und sogar für das Bananen Reso.

Die groben Arbeiten sind geschafft, mit den original Dämpfern ist er ein wenig hochbeinig. Das stört mich jetzt aber nicht, das perfekte Fahrverhalten werde ich sowieso nicht erreichen (ganz zu schweigen davon, das ich das mit meine Fahrkünsten sowieso nicht ausreizen kann) und so kann ich es auch mal auf nicht befestigter, ebener Strecke versuchen. Ford Mustang Rally :-)

Es folgt der Einbau der weiteren Komponenten...

Nein, kein Aprilscherz. Ich hatte schon diverse umbauten gesehen und da mein Fuhrpark nun drei Offroader aber keinen Onroader mehr bereithält kam mir der Gedanke. Einen Satz GRPs habe ich noch, eine Karosserie, ein Frontrammer und eine neue Bodenplatte fehlt.

Also mache ich mich auf die suche, Tourenwagen Karossen mit 510mm Radstand sind selten und Teuer, bei der Hobbythek habe ich schließlich die Carson Ford Mustang für wenig Geld gefunden. Da ich sowieso noch Farbe für den Baja kaufen musste, lag sie kurze Zeit später auf dem CF.

Die Karosserie hat 535mm Radstand, daher sah es natürlich auf dem Serien CF Chassis unmöglich aus, aber mit leicht geänderter Vorder- und Hinterachse passte sie schon drauf. Durch die Spurweite von 420mm stehen die Räder allerdings ein wenig aus den Kotflügeln und ich muss ich für die Vorderräder ein wenig Platz schaffen.

Also wurde der CF zerlegt und die nächste Bestellung ging raus. CF Ersatzteile bei RC-Car Boxenstop.
Eine neue Chassisplatte und Karosseriehalter vom CF-Breaker, Querlenker für vorne (die Alten waren schon stark "verbraucht"), einen Satz seitliche Karosseriehalter vom C5  und diverse Kleinteile. Aus Ebay gab es dazu noch einen gebrauchten  FG-Frontrammer.

bluetoothIn meinem zuletzt gekauften Arduino Paket war auch ein auf ds I/O shield passenendes Bluetooth Modul von DF-Robot nebst einem USB-Bluetooth Modul für den PC.

Zeit es zu testen. Als erstes mal das USB Modul in den PC. Am Vista Laptop lief es erst nicht. Der Hersteller Toshiba hatte irgendwelche wilden Bluetooth Stacks installiert.Nachdem ich mir hier Updates geholt hatte lies sich aber Problemlos eine Verbindung zum Handy aufbauen.

Weiter zum PC, hier lief es besser.  XP hat alles selbst konfiguriert und nach kurzer Zeit hatte ich ein Bluetooth Symbol in der Taskleiste und konnte mich auf der suche nach Geräten machen.

Also das Arduino Board mitsamt dem Bluetooth Modul unter Spannung gesetzt und kurze Zeit später zeigt der PC das neue Gerät und verlangt den Hauptschlüssel.  Ähhh Schlüssel... wo ist die Doku... war keine dabei... also ab ins www... Google weiß ja einfach alles, auch den Hauptschlüssel  "0000".  Hätte ich auch selbst drauf kommen können :-)

Noch schnell ein kleines Hello World auf das Board geflasht und los geht es. Das Bluetooth Fensterchen zeigt mir zwei COM Ports, einmal "eingehend" und einmal "ausgehend", wo da der Unterschied ist muss ich noch heraus finden, auf jeden Fall bekam ich auf dem zweiten "ausgehenden" Port die Daten vom Arduino.

bluetooth_sharpSoweit zum ersten Bluetooth Test, natürlich habe ich das Board gleich in die entlegenste Ecke der Wohnung getragen, Empfang war aber immer gegeben.

Wo ich jetzt schon Kabellos Daten übertragen kann, muss der Arduino natürlich auch beweglich werden. Ein wenig Makrolon, ein paar Schrauben und zwei gehackte Servos später stand ein neues Fahrgestell auf zwei alten 1/10 Rädern.

Für den Arduino habe ich eine Art Grundplatine gebaut, mit der ich jetzt auch noch zwei Shield nebeneinader aufbauen kann. Hier noch ein Bild der ersten Datenübertragung eines Sharp Infrarotsensors mit Anzeige auf dem LCD und im Hyperterminal.
Zum komfortablen Datenaustausch habe ich noch eine kleine JAVA Applikation geschrieben, mit RXTX , einfacher SWT GUI und einem simplen Message Protokol. Dazu mehr in einem späteren Artikel.


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Bisingen-2009-033Am 02.08.09 durfte ich mal eine andere Art von Modell ausprobieren. Freunde hatten uns zum Teddybärenfahrtag des Modelleisenbahnclub Balingen eingeladen. Der MEC betreibt in Bisingen eine 450m lange personenbefördernde Gartenbahnanlage in der Spurweite 7 1/4 Zoll.

 

Einmal im Jahr veranstaltet der Verein den Teddybärenfahrtag. Das heißt die Kinder, die einen Teddy mitbringen, dürfen eine Runde auf der vereinseigenen Elektrolok drehen. Obwohl ich nicht mehr ganz als Kind durchgehe und auch keinen Bären dabei hatte, durfte ich mit Emma fahren.

 

Emma ist eine Echtdampflok und wurde in  mehr als fünf Jahren von Thomas im Maßstab 1:11 aufgebaut. Sie ist gut einen Meter lang und ca. 120kg schwer, wird mit Kohle befeuert und kann mehrere 100kg  ziehen.

 

Bisingen-2.8.2009-010Mit meinem Gewicht hatte sie also keine Probleme und ohne ausreichende Last muss man schon sehr vorsichtig mit dem Regler (Gashebel) umgehen. Wieder erwarten kann man sogar von einer guten Beschleunigung sprechen. Beim Bremsen sieht das anders aus, vorausschauendes Fahren ist also geboten.
Ich habe bei der Kurzeinweisung natürlich nur die einfachste Art der Steuerung kennen gelernt (Gas/Bremse). Die Bedienelemente entsprechen nahezu einer 1:1 Dampflok und sind auch so schwer zu bedienen (Bedienelemente bei Wikipedia).
So musste ich mich auch nicht als Heizer betätigen, diese Aufgabe, wie auch den richtigen Betriebsdruck einzustellen, hat Thomas für mich erledigt.

 

Bisingen-2.8.2009-049Ich fühlte mich fast wie bei den Autos, Emma raucht, stinkt (ok, sie duftet nach verbrannter Kohle) und spritzt mit Öl und Ruß um sich. Man sitzt direkt in ihrer Rauchfahne und so habe auch in der ersten Runde gelernt, dass man beim Dampflokfahren auf die Brille und helle Kleidung verzichten sollte.

Auch wenn sie wie auf Schienen fährt, hat sie mich doch einmal abgeworfen. Wie mir gesagt wurde passiert dies aber nicht nur mir, es waren wohl auch schon Züge alleine auf der Strecke unterwegs.

Die anwesenden Modellbauer, wie auch ich hatten viel Spaß und ich wurde auch gleich gefragt wann ich den ersten Bausatz im Bastelkeller habe.  Ich konnte, die entsetzt blickende, Alexandra aber beruhigen. Ich bleibe bei den Autos.  Obwohl… so eine kleine Dampfmaschine oder ein Stirlingmotor :-) .

 

(Bilder von Agy)

IMG_3672Ich war mal wieder im Bastelkeller und habe für den Carbon Fighter neue Seitenkästen aus 3mm Makrolon gebaut. Dadurch das ich den Bigeradius nicht beachtete habe (Schon lange her das ich Kunststoffbearbeitung  gelernt habe ;-) ) sind sie etwas zu breit und die Karosserie wird ein wenig nach außen gezogen. Dadurch wirkt sie rundlicher und gefällt mir sogar besser.

Auf den Bildern seht ihr auch das Eigenbau LongTravelKit, gegenüber dem Original habe ich nur 2,5mm Alu verwendet und es dafür oben noch verstärkt. Dann seht ihr auch noch die GPM Dämpfer, jetzt mit den blauen 2,5 mm Dirt-Spring Federn. Im Stand dämpft  er jetzt gut, es gibt ausreichend positiven wie auch negativen Federweg, mal sehen wie es auf der Strecke aussieht. Da ich jetzt ein komplettes Federnset gekauft habe kann ich noch viel ausprobieren.

Spur und Sturz habe ich jetzt wieder neutral eingestellt. Ich hoffe zusammen mit den härteren Federn kann ich dem CF das übersteuern wieder abgewöhnen.

Hier gibt es übrigens ein gutes Dokument zum Thema Fahrwerks Einstellungen:  Ray's Setup Book

Auch lesenswert finde ich die Artikelserie vom RC-Car Racing Magazin

"So werde ich schneller"

p6017298Bilder meines Carbon Fighters bei der letzten Ausfahrt. Mit frisch verbauter Baja 1000 Karosserie und FG-Dämpfern. Mit den neuen Dämpfern liegt das Auto wesentlich besser, ist aber schon  zu weich.
Schäden gab es keine, mit Ausnahme von den Reifen. Bei  drei der Reifen sind die Flanken gerissen :-( Das ist aber auch eins der bekannten Carbon Fighter Probleme, also ärgere ich mich nicht und habe mir ein paar SLD Fatal Reifen bei RC-Tune bestellt. Wo ich dann schon wieder beim Geld ausgeben war, kommen jetzt auch noch ein Satz GPM Stoßdämpfer (4x lang) und progressive, 2,3mm  Federn von der Hobbythek. Die Abmessungen des dazu nötigen LTK Kits habe ich in einem Forum gefunden und werde es mir aus 4mm Alu fräsen.

Am letzten Wochenende waren auch noch einige Fahrer an der Strecke und haben für den D-Cup Lauf am 20. - 21.06.2009 beim  RCC trainiert, so das wir nur noch interessiert zugesehen haben. Später habe ich dann aber doch noch den Lightning Stadium rausgeholt und bin ein wenig gefahren. Er lief wieder problemlos (bis auf die üblichen Nitro zicken) und erstaunlicherweise konnte ich doch einigermaßen mit den Großen mithalten. Natürlich immer mit Sicherheitsabstand :-) Alexandra hatte keine Lust mehr zu fotografieren, daher gibt es davon keine Bilder.

Am kommenden Wochenende haben unsere Autos Pause und wir besuchen als Zuschauer den D-Cup Lauf beim MCCLE 06. - 07.06.2009.

img_3363Nach einigen Problemen und mit Hilfe aus dem Monstertruck Forum konnte ich den Clod Crawler fertigstellen.
Anfangs standen die Links durch die verwendeten Savage Dämpfer zu steil so das ich beim einfedern und während des Lenkens Geometrieveränderungen der Achsen hatte.

Nach dem Einbau von kürzeren Dämpfern und damit auch einer Vergrößerung des Radstands auf 35cm funktioniert er nun einwandfrei. Die Differenziale muss ich noch sperren und durch den geänderten Radstand die Karosserie von einem der Savage anpassen.