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Tag: carson

Das zweite Leben des Super Attack

Vor einiger Zeit wollte ich ihn noch verkaufen. Aber keiner wollte ihn. So stand er nun im Regal uns staubte vor sich hin bis ich eines schönen Tages ein paar günstige FG-Truck Räder bei Ebay kaufen konnte. Was soll ich sagen dem Attack mit seiner Käfer Karosserie standen sie wesentlich besser als den anderen Offroadern. Also mal sehen was noch fehlt um ihn zu reaktivieren.

Als erstes ein Motor... den habe ich über ein Forum "günstig" bekommen. Kupplung und Schalldämpfer waren gleich dabei. Luftfilter hatte ich noch einen vom Carbon Fighter. Nach den üblichen umbauten (löcher ins Gehäuse) und Austausch des Filters gegen einen von Power-Save-Racing sollte der für die Straße genügen.

Die Bremse... hatte ich schon vor einiger Zeit für den Attack gebraucht gekauft. Sie war aber ein Fehlkauf, die Züge waren komplett kaputt, die Hälfte fehlte und alle Schrauben waren kaputt. Eine Bestellung bei der Hobbythek (übrigens wieder am einen Tag bestellt, am nächsten da) und einige selbst gefertigte Teile vervollständigte sie und jetzt funktioniert sie, zumindest im Stand bestens.

Empfänger und Failsave waren noch vorhanden. Übrigens entgegen allen Gerüchten in den Foren funktioniert das Carson Motorstop Failsave zusammen mit dem 2,4Ghz Empfänger problemlos. Ich habe mir sogar angewöhnt den Motor durch kurzes abschalten der Fernsteuerung auszuschalten.  Das einzige was ihr machen müsst ist das integrierte Failsafe des Empfängers auszuschalten.

Ich habe mir dann die Unterschiede zwischen FG Marder und FG Beetle angesehen und scheinbar unterscheiden die sich nur durch eine Vorderachserhöhung und die Wanne die die Karosserie trägt. Eine Vorderachserhöhung war schnell aus einem Stück 8mm Lexan gefräst. Und die schon vorhandenen Karosseriehalter wurden um einige cm gekürzt, so das nicht mehr so viel Platz zwischen Kotflügel und Räder ist. Die Stoßdämpfer sind die Originalen vom Attack, neu gedichtet, mit 4000er Öl und mit den Original, für Offroad viel zu harten Federn, passen sie für den Onroad betrieb nach meiner Meinung recht gut. Das wird dann aber die erste Fahrt zeigen :-)

Es ist ja, wie gehabt, ein Fun Auto. Ich habe kein Interesse Rennen zu fahren oder mich sonst-wie mit anderen zu messen. Wenn er sich einigermaßen zügig und ohne wild auszubrechen bewegt reicht mir das vollkommen um meinen Spass zu haben.

Ps: die Baja 1000 Aufkleber passen ja eigentlich nicht. Die Seiten sahen aber so nackt aus und irgendwie passt Baja und Käfer ja doch zusammen ;-)

Schon im Februar habe ich mich von einigen Autos getrennt. Der C5 hat einen neuen Besitzer, wie auch der KOD, ein TA02, diverse Ersatzteile und mein alter Graupner Pistenbully. Besonders der erzielte Preis für den Pistenbully hat mich ein wenig überrascht, ist schon eine Rarität und entsprechend war der Preis :-)

Für den Super Attack fand sich kein Käufer. Interessenten gab es schon aber bei den Preisangeboten lasse ich ihn lieber für schlechte Zeiten im Regal stehen. Und wenn der in 20Jahren mal eine Rarität ist wird der Preis auch besser sein :-)

Den MCD-Baja habe ich inzwischen aufgebaut, hat alles problemlos geklappt. Testweise habe ich die kurzen Stoßdämpfer Federn vom Carbon Fighter verbaut, mit ein paar zusätzlichen Spacern ging das auch. Letztendlich habe ich aber doch wieder die original Federn eingebaut und ein paar M5x25 Schrauben als Ausfederwegbegrenzer. Die original Servoplatte habe ich beibehalten und auf die 66mm Lenkservos angepasst. Zuletzt habe ich noch das FG-Reso aus dem C5 verbaut. Der Krümmer ist etwas länger als normal und mit der Kombination aus Kupferkrümmer und Silikonschlauch vermutlich nicht lange haltbar, ich versuche es so aber mal.

Eigentlich hatte ich die Großen ja in die Winterpause geschickt. Ich habe es aber doch nicht ganz ohne ausgehalten und so waren sie auch in den letzten Wochen im Einsatz.

Mit dem C5 war ich bei den Jungs von rc-cars-albstadt.de und habe dort ein paar Runden mit dem frisch verbauten 26er Zenoah gedreht. Am nächsten Wochenende ging es dann in die Halle des RCC. Das hat der C5 dann leider wieder nicht überlebt.  Anfangs ging es dank langsamen Gasfinger und frisch verbauter GRP-C Reifen recht gut, aber das Lenkservo hatte eine Macke und zusammen mit meinen recht bescheidenen 2WD Fahrkünsten ist er mir einige male in die Banden gekracht.

Beim letzten mal dann schließlich bei einem Dreher in der Kurve, mit dem linken Hinterrad so stark, das eine Schraube vom unteren Querlenker abgerissen ist (vielleicht hat sich auch vorher schon die Mutter verabschiedet). Auf jeden Fall war die Schraube und mit ihr auch ein Stück der Hinterachserhöhung weg.

Die Reparatur ging schnell von der Hand. Anfangs wollte ich die Hinterachserhöhung selbst fräsen, da ich aber sowieso bei Conrad bestellen wollte wurde es dann eine von Reely. Dazu gab es endlich auch ein neues Lenkservo. Wie schon beim CF ein Hitec 805-bb. Die Karosserie hat natürlich auch wieder gelitten. jetzt steht sie ohne Flaps und mit beschnittener Frontschürze da.

Ich hatte aber noch den Race Runner mit den passenden Gravel Reifen in der Halle.  Irgendwie liegt mir 4WD wesentlich besser, mit dem kam ich fast problemlos um die Ecken. Dank seiner großen Bodenfreiheit ist er auch nicht so empfindlich wenn man mal einen Teller streift. selbst über die Holzbegrenzung fährt er einfach drüber :-) Von Nachteil war eigentlich nur das Reso.... In der Halle ist es fürchterlich Laut.
Eine neue Idee war geboren. Umrüstung des CF auf  Flachbahn. Nach 4h in der Sau kalten Halle war dann auch gut und ich habe vorerst wieder befriedigt eingepackt.

Weiter ging es dann mit dem Carbon Fighter auf der Straße. Mit geänderte Untersetzung und den alten Reifen vom C5, lief es ganz gut, die Reifen waren aber absolut hinüber, daher habe ich auch nicht viel erwartet. Die kürzeste Standard Untersetzung passt nach meiner Meinung ganz gut zu den 120mm. Geendet hat es dann mit einem kaputten Bremsservo.
Beim Einbau des neuen Servos und einstellen der Bremse bemerkte ich dann leicht schleifende Geräusche an der Vorderachse. Hier waren die inneren Lager der Achsschenkel auf beiden Seiten defekt. Auf der eine Seite kam mir das Lager in Einzelteilen entgegen.  Die neuen Lager hatten wir schon liegen und waren schnell verbaut. Michael hat mir noch die Baja Karosserie ab geschwatzt, so das ich wieder auf die original CF Karosserie zurück gerüstet habe. Auch die Untersetzung und die Reifen sind wieder Offroad tauglich

Soviel mal als Zusammenfassung der letzten Wochen. Aktuell sind alle wieder Fahrbereit :-)

PS: Die Bilder sind nicht aktuell


img_3418Da die Karosserie des C5 bei der Fahrt in der Halle in Dusslingen ein wenig gelitten hat habe ich ein wenig geschraubt und getaped.

Wie sich auf der Werkbank herausstellte war nicht der lose Bumper schuld an dem merkwürdigen Lenkverhalten (Lenkeinschlag nach Links funktionierte teilweise nicht) sondern das Conrad Lenkservo.
Die Verbindung zwischen Getriebe und Poti besteht aus einem kleinen Kunststoffteil welches ausgeschlagen war.  Dadurch fand das Servo teilweise nicht mehr die Nullstellung.

Nachdem ich das Teil (9mm Durchmesser, 1mm stark mit 4x2mm Bohrung) in mehreren Versuchen ausreichend genau gefräst hatte arbeitet es wie neu.

img_3420Beim Bremsen verzog sich die original Servoplatte, so das an den vorderen Bremsen eine Kraft ankam. Diese habe ich durch eine 6mm Epoxy Platte ersetzt.

Jetzt verzieht sich nichts mehr und nach meiner Meinung reicht die Kraft des Bremservos auch für beide Bremsen aus.

Da ich das Auto gebraucht gekauft und direkt gefahren bin, war er nicht gut eingestellt.  Mit Hilfe des RCC hatte ich in der Halle ein Grundsetup eingestellt. Wie ich auf der Werkbank dann noch festgestellt habe, war der Ausfederweg an beiden Achsen auf das Maximale begrenzt, so das die Dämpfer eigentlich nicht arbeiten konnten. Auch das habe ich behoben und jetzt wartet der Audi auf seinen nächsten Einsatz.

img_3419Im nächsten Jahr werde ich Mitglied beim RCC dann wird der C5 wie auch die anderen Autos hoffentlich öfters bewegt. Im Moment schraube ich ja mehr an den Autos als das ich sie fahre :)

Wieder einmal waren wir beim RCC Steinlach. Diesmal aber mit dem C5 in der Onroad Halle. Wie schon beim Attack bekamen wir auch hier sofort Hilfe. Es gab eine Einführung zum Thema Setup und Reifenkunde inklusive Grundeinstellung des Autos und des Motors. Später dann auch noch einen Satz reifen weil die verbauten wohl gar nicht gehen.

Ich fuhr mehr schlecht als recht um den Kurs und habe dabei auch oft die, aus dem Nichts auftauchenden, Banden gestreift. Die vorderen Flaps der Audi Karosse mussten als erstes dran glauben, später dann die ganze Frontschürze.
Die frisch verbauten Reifen bekam bei meinen langsamen Runden aber nicht einmal richtig auf Temperatur :(
Zum Schluss ist mir dann noch eine Schraube des Bumpers angerissen (Eine fehlte sowieso schon) so das ich zum wohle des Autos abbrach.

Bilder gibt es keine, Reparaturen waren bis auf die fehlenden Schrauben nicht nötig. Allerdings zeigte sich das das Bremsservo die gesamte Servoplatte verzieht. Daher werde ich hier wohl eine Platte aus 6mm Epoxy anfertigen.

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Zum 10 Jährigen bestehen des Vereins veranstaltete der RCC-Steinlach ein Fun Race. Wir waren nur am Sonntag da und wie wir hörten haben wir wohl einen sehr schlammigen Samstag verpasst :)

Hier ein paar Bilder von den Finalläufen der 1:6 und 1:8er.

Michaels Beetle Karosserie ist nun auch fertig lackiert. Seine erste Airbrusharbeit mit einem Mix aus den verschiedensten Farbarten. Zuletzt dann aber auch mit Createx Farben und der Aztek A4709 (mir ist sie zu leicht und ich benutze lieber die Devilbiss Sprite oder die Badger 150). Den Abschluß bildet  eine dünne schicht FG Weiß.
Mal sehen wie lange sie so glänzt :)

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lange hat es nicht gedauert das uns die Original Karosserie zu langweilig wurde. Also mussten Vögele Käfer Karosserien her. Noch unlackiert ging es dann auf die Piste.
Michael hat es bei einem Sprung etwas übertrieben und Karosserie, die hintere Dämpferbrücke und das Hauptzahnrad mussten dran glauben.
Bei mir hat sich zweimal ein Stein in der Kupplung verklemmt , das Zahnrad ist leicht angefressen und einer der Karosseriehalter hat sich verabschiedet.

PS.: Die Karosserie ist auf den Bildern schon geduscht und das Auto grob gereinigt :)

Heute waren wir mit den Attacks im Dreck. Michaels wollte nicht weil er noch nicht den neuen Empfängerakku eingebaut hat. Beim Originalen bricht während des Lenkens die Spannung ein.

Meiner lief dagegen sehr gut. Mit den Marder Dämpfern liegt er auf der Schotter Piste gut, im Dreck mit den  von den Baggern gefahrene Furchen kommt das Fahrwerk aber an seine Grenzen.
Bei schneller Fahrt untersteuert er gewaltig und man erkennt auch die ersten Wheelie Tendenzen. Der kleinste Stein/Hügel, in verbindung mit dem durchgezogenen Gasfinger reicht um die Vorderachse in die Luft zu bekommen. Ich denke dünneres Öl in allen Dämpfern wäre doch nicht verkehrt.

Gut 1l später, nach einer Rolle seitwärts stand er aber mit gebrochenem Lenkhebel da.
Der Gewindeeinsatz war aus dem Kunststoff heraus gebrochen.
Wie sich später herausstellte, hatte der Vorbesitzer (war ja angeblich ein Vorführmodell, aber wohl doch ein Carson Rückläufer) das gleiche Problem und hat es mit Sekundenkleber behoben. Ist scheinbar eine Sollbruchstelle, damit man auch sofort Aluteile kauft. Wir haben es fürs erste geklebt und ein paar Neue aus Kunstoff bestellt.

Noch vor der ersten Ausfahrt haben wir eine erste Bestellung an Tuningteilen gemacht.
Nach der ersten Ausfahrt folgte dann gleich die Zweite. Geordert wurde:

  • Ascom Hayabusa 2,4Ghz
  • Sanyo 3600mA Empfängerakku
  • Carson Failsafe mit MotorAus (fehlte bei unseren Autos)
  • K&N Luftfilter mit Adapterplatte (gibt es günstig im PocketBike Shop)
  • PocketBike Reso  (muß umgeschweißt werden, lohnt sich aber wohl nicht)
  • Dichtungen in allen Varianten
  • Stoßdämpfer vom Marder (waren bei der Hobbythek im Angebot)
  • Hauptzahnräder
  • einen Satz Räder vom CPT (für meinen)

Als alle Teile eingebaut waren musste noch eine alte Radlerhose dran glauben und sie mutierte zu einem Luftfilter- und Starterschutz. Die Dämpfersocken musste der Savage beisteuern. Aktuell fehlt noch immer das Reso. Mit unseren Haumitteln das Reso und besonders den Krümmer umzubauen hat sich als sehr schwierig gezeigt. Wir werden wohl zumindest einen fertigen/passenden Krümmer besorgen müssen.

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