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Tag: Carbon Fighter

Der Umbau des Carbon Fighter zum Glattbahner "Ford Mustang" ist fertig.

Die vorderen Querlenker sind ausgetauscht, die Getriebeplatte und der Motor sind wieder  eingebaut, neue Lenk/Spurstangen vorne, die Servoplatte ist wieder an ihrem Platz und das Reso ist wieder dran.  Die original Dämpfer und Federn sind verbaut und mit 4000er Öl gefüllt. Ich hoffe mal das dieses dickflüssige Öl in den Dämpfern bleibt.

Mangels Sicherungsringe habe ich erst einmal die Original Untersetzung beibehalten. Die Zahnräder lassen sich ja schnell tauschen, ich muss aber erst noch passende Sicherungsringe besorgen. Und für die ersten Runden ist es ja nicht verkehrt wenn er nicht ganz so schnell ist.

Als Grundeinstellung habe ich vorne wie hinten den Sturz neutral eingestellt, ein wenig Nachspur vorne und Vorspur hinten. Bodenfreiheit ist jetzt vorne knapp 2cm, hinten 3cm. Eigentlich zu hoch, weniger geht aber nicht da die Räder aus den Kotflügeln raus stehen und ich sie mir sonst aufschlitzen würde.

Hier übrigens noch einen Tipp zum einfachen Einstellen der Spur. Man nehme ein Stück Seil/Band/Gummiband (ich verwende ein Hosengummi aus Alexandras Nähkiste) und legt es etwa in der Mitte der Reifen einmal komplett um das Auto.
So hat man eine einfache optische Einstellhilfe. Natürlich geht es so nicht so genau wie mit den entsprechenden Einstellwerkzeugen, dafür aber deutlich preiswerter und für den  umgebauten CF reicht das auf jeden Fall. Ist etwas schwer das Bildlich festzuhalten. Ich hoffe ihr könnt euch vorstellen wie ich es meine. Ist nicht meine Idee, habe ich mir bei einem Mitfahrer ab geguckt.

Die erste Fahrerprobung

Vorab sei gesagt das ich nicht das Fahrverhalten von einem "echten" Onroader erwarte und ich mir als Fahranfänger sicher kein richtiges Urteil bilden kann.  Ich sehe ihn als Fun Auto, mit dem ich ab und zu mal auf der Strasse fahren will. Ich will mich nicht mit anderen Onroadern messen und schon gar keine Rennen fahren. Den DMC-Rennleiter würde vermutlich der Schlag treffen wenn er das Auto sieht.

Da der Motor einige Zeit gestanden hatte wollte er nicht auf Anhieb laufen. Nachdem er mir dann einmal Abgesoffen war und ich ihm nach dem entlüften noch eine neue Zündkerze spendiert hatte, lief er wie immer. Zum Fahrtest auf grobem Asphalt (20m Strasse mit normaler Breite und Rollsplitt am Rand), mit der langen Untersetzung und mit den sehr alten und schlechten Reifen.
Er  fährt recht gut geradeaus und übersteuert in den Kurven ein wenig. Leicht kann man einen Dreher provozieren, aber auch nett Driften. Er lässt sich mit der zugegebenermaßen noch recht langsamen Geschwindigkeit gut beherrschen.  Ich hatte befürchtet das er mir durch den hohen Schwerpunkt  auch mal eine Rolle Seitwärts macht, das ist aber nicht der Fall.  Die Vorderen Räder schleifen gelegentlich, da muss ich noch einmal Hand an die Karosserie legen, die Bremse muss ich  weicher stellen. Für das Fahrwerk muss ich mich mal wieder in Rays Setup Book einlesen, ich denke da kann man noch was verbessern.


Die letzte Ausfahrt mit dem Race Runner endete schon nach kurzer Zeit. Etwas blockierte "gelegentlich" den Antriebsstrang. So stand ich also da und versuchte durch drehen der Räder herauszufinden wo es klemmt. Mein erster Verdacht war die Kupplung, also Motor raus, da war aber alles in Ordnung. Nächster Versuch, entfernen des letzten Ritzel, so konnte ich sehen das es nicht am Antriebsstrang lag.  Es war das Getriebe, genauer die erste Stufe, das innere Lager bei der Kupplungsglocke kam mir in Einzelteilen entgegen.

Natürlich hatte ich genau diese Lager nicht als Ersatzteil mit, also hieß es wieder einpacken. Schnell im Shop gesucht und  nachdem ich mich von deren Preisen erholt hatte kaufte ich bei Ebay einen 2RS Lagersatz für den Carbon Fighter. Auf dem ersten Blick verwendet der die gleichen, beim genauen hinsehen musste ich aber feststellen das der CF doch zum Teil  andere verwendet.  So passen zwar die Größen aber die Mengen nicht.

Später habe ich dann noch einen sehr günstigen Händler gefunden, ich denke meine nächste Bestellung werde ich bei dem tätigen:  http://www.dswaelzlager.de.  Bei dem komme ich auf einen Gesamtpreis für alle MCD Lager, als 2RS,  von unter 20Euro

Hier mal die Listen der Lager, ohne Gewähr, ich habe sie aus den Explosionszeichnungen zusammengesucht.
Bei den 2009er Modellen ist bei der Kupplungsglocke scheinbar statt einem 1207, ein  1214 -  17x26x5 (6803) verbaut.

Kugellager Evo3 (2008)

Anzahl MCD_Nr. Grösse Bezeichnung
9x 1203 8x22x7 608 Achsen, Diff,Getriebeplatte
3x 1204 10x22x6 6700 Achsen,Getriebeplatte
2x 1205 8x16x5 688 Diff
3x 1206 10x19x5 6800 Achsen, Mittelantrieb
7x 1207 10x26x8 6000 Diff,Getriebeplatte,Mittelantrieb

Kugellager Carbon Fighter

Anzahl MCD_Nr. Grösse Bezeichnung
6x - 8x22x7 608 Achsen, Diff, Mittelantrieb
9x - 10x22x6 6900/61900 Achsen,Diff,Getriebeplatte
2x - 8x16x5 688 Diff
3x - 10x19x5 6800/61800 Achsen
4x - 10x26x8 6000 Diff

Das defekte Lager, die Deckel fehlen, von der Hitze braun, defekter Käfig und natürlich vollkommen ungschmiert.

Der Carbon Fighter wird zum Flachbahner. Die ersten groben Anpassungen hatte ich ja noch mit den langen Buggydämpfern und der alten Chassisplatte gemacht.

Da ich die aber vorne gebogen hatte konnte ich sie nicht nutzen.

Ersatz in Form der breiten Platte vom Carbon Breaker liegt aber schon, wie auch diverse Karosseriehalter, neue Querlenker,  Schrauben...  bereit.

Step1:

Die Achsen kommen auf die Chassiplatte und die seitlichen Kaosseriehalter werden notdürftig befestigt. Noch ohne Dämpfer so das ich gleich den maximalen Einfederweg berücksichtigen kann.  Hier fällt schon auf das ich die Karosseriehalter nacharbeiten muss, die CF Chassiplatte ist in einem anderen Winkel gebogen. Die vorhanden Löcher passen aber, so das ich nur noch jeweils ein zweites Loch bohren muss.


Step2:

Die nachgearbeiteten Karosseriehalter sind an ihrem Platz und das Chassis ist gebohrt. Sie sind eigentlich einen knappen cm zu lang, so weit kann man die Karosserie aber auch nach Außen biegen. Das hat dann gleich den Vorteil das ich die vorderen Radläufe weniger beschneiden muss.

Step3:

Ein kurzer Karosseriehalter vom Carbon Breaker für hinten. Ursprünglich wollte ich die original Löcher der Karosserie benutzen, das hätte aber erheblichen Aufwand bedeutet, also bohre ich lieber neue Löcher in die Karosse.

Step4:

Ein zentraler Eigenbau Halter für vorne (nach Vorbild des C5) und der FG-Rammschutz. Das Chassis habe ich mit einem Stück Lexan verlängert so das der Rammer direkt mit der Karosserie abschließt.

Step5:

Die Karosserie ist drauf, der Platz reicht für die langen hinteren Dämpferbrücken, für den Überrollbügel und sogar für das Bananen Reso.

Die groben Arbeiten sind geschafft, mit den original Dämpfern ist er ein wenig hochbeinig. Das stört mich jetzt aber nicht, das perfekte Fahrverhalten werde ich sowieso nicht erreichen (ganz zu schweigen davon, das ich das mit meine Fahrkünsten sowieso nicht ausreizen kann) und so kann ich es auch mal auf nicht befestigter, ebener Strecke versuchen. Ford Mustang Rally :-)

Es folgt der Einbau der weiteren Komponenten...

Nein, kein Aprilscherz. Ich hatte schon diverse umbauten gesehen und da mein Fuhrpark nun drei Offroader aber keinen Onroader mehr bereithält kam mir der Gedanke. Einen Satz GRPs habe ich noch, eine Karosserie, ein Frontrammer und eine neue Bodenplatte fehlt.

Also mache ich mich auf die suche, Tourenwagen Karossen mit 510mm Radstand sind selten und Teuer, bei der Hobbythek habe ich schließlich die Carson Ford Mustang für wenig Geld gefunden. Da ich sowieso noch Farbe für den Baja kaufen musste, lag sie kurze Zeit später auf dem CF.

Die Karosserie hat 535mm Radstand, daher sah es natürlich auf dem Serien CF Chassis unmöglich aus, aber mit leicht geänderter Vorder- und Hinterachse passte sie schon drauf. Durch die Spurweite von 420mm stehen die Räder allerdings ein wenig aus den Kotflügeln und ich muss ich für die Vorderräder ein wenig Platz schaffen.

Also wurde der CF zerlegt und die nächste Bestellung ging raus. CF Ersatzteile bei RC-Car Boxenstop.
Eine neue Chassisplatte und Karosseriehalter vom CF-Breaker, Querlenker für vorne (die Alten waren schon stark "verbraucht"), einen Satz seitliche Karosseriehalter vom C5  und diverse Kleinteile. Aus Ebay gab es dazu noch einen gebrauchten  FG-Frontrammer.

Eigentlich hatte ich die Großen ja in die Winterpause geschickt. Ich habe es aber doch nicht ganz ohne ausgehalten und so waren sie auch in den letzten Wochen im Einsatz.

Mit dem C5 war ich bei den Jungs von rc-cars-albstadt.de und habe dort ein paar Runden mit dem frisch verbauten 26er Zenoah gedreht. Am nächsten Wochenende ging es dann in die Halle des RCC. Das hat der C5 dann leider wieder nicht überlebt.  Anfangs ging es dank langsamen Gasfinger und frisch verbauter GRP-C Reifen recht gut, aber das Lenkservo hatte eine Macke und zusammen mit meinen recht bescheidenen 2WD Fahrkünsten ist er mir einige male in die Banden gekracht.

Beim letzten mal dann schließlich bei einem Dreher in der Kurve, mit dem linken Hinterrad so stark, das eine Schraube vom unteren Querlenker abgerissen ist (vielleicht hat sich auch vorher schon die Mutter verabschiedet). Auf jeden Fall war die Schraube und mit ihr auch ein Stück der Hinterachserhöhung weg.

Die Reparatur ging schnell von der Hand. Anfangs wollte ich die Hinterachserhöhung selbst fräsen, da ich aber sowieso bei Conrad bestellen wollte wurde es dann eine von Reely. Dazu gab es endlich auch ein neues Lenkservo. Wie schon beim CF ein Hitec 805-bb. Die Karosserie hat natürlich auch wieder gelitten. jetzt steht sie ohne Flaps und mit beschnittener Frontschürze da.

Ich hatte aber noch den Race Runner mit den passenden Gravel Reifen in der Halle.  Irgendwie liegt mir 4WD wesentlich besser, mit dem kam ich fast problemlos um die Ecken. Dank seiner großen Bodenfreiheit ist er auch nicht so empfindlich wenn man mal einen Teller streift. selbst über die Holzbegrenzung fährt er einfach drüber :-) Von Nachteil war eigentlich nur das Reso.... In der Halle ist es fürchterlich Laut.
Eine neue Idee war geboren. Umrüstung des CF auf  Flachbahn. Nach 4h in der Sau kalten Halle war dann auch gut und ich habe vorerst wieder befriedigt eingepackt.

Weiter ging es dann mit dem Carbon Fighter auf der Straße. Mit geänderte Untersetzung und den alten Reifen vom C5, lief es ganz gut, die Reifen waren aber absolut hinüber, daher habe ich auch nicht viel erwartet. Die kürzeste Standard Untersetzung passt nach meiner Meinung ganz gut zu den 120mm. Geendet hat es dann mit einem kaputten Bremsservo.
Beim Einbau des neuen Servos und einstellen der Bremse bemerkte ich dann leicht schleifende Geräusche an der Vorderachse. Hier waren die inneren Lager der Achsschenkel auf beiden Seiten defekt. Auf der eine Seite kam mir das Lager in Einzelteilen entgegen.  Die neuen Lager hatten wir schon liegen und waren schnell verbaut. Michael hat mir noch die Baja Karosserie ab geschwatzt, so das ich wieder auf die original CF Karosserie zurück gerüstet habe. Auch die Untersetzung und die Reifen sind wieder Offroad tauglich

Soviel mal als Zusammenfassung der letzten Wochen. Aktuell sind alle wieder Fahrbereit :-)

PS: Die Bilder sind nicht aktuell


IMG_3710Das Neuste von den Kleinen. Nachdem ich jetzt an zwei Samstagen versucht habe den CY23/Z26 im RaceRunner zum laufen zu bringen, steht nun die Bestellung eines neuen Motors an. Der Motor läuft im Leerlauf und ohne Last wunderbar, sobald er aber Leistung bringen muss kommt nichts bei den Rädern an.

Nach Meinung der Vereinskollegen des RCC hat es der Isolator, die Fußdichtung oder der Zylinder hinter sich, so dass der Motor irgendwo Falschluft zieht. Noch an der Strecke habe ich den Isolator abgebaut und er war verzogen. Ich habe dann versucht  dies mit einer zweiten Dichtung auszugleichen, was aber keine Besserung brachte.

Zu hause angekommen und gleich zerlegt zeigte sich dann wie Verzogen der Isolator ist. Ich kann ihn auf einer ebenen Fläche fast einen Millimeter kippen. Von planen Flächen kann also keine Rede mehr sein. Zylinder und Kolben sehen aber noch gut aus. Die Fußdichtung ist aber beim zerlegen zerbröselt. Kurz nachgerechnet, Dichtungssatz + Isolator = 50 Euro und die Gefahr das er trotzdem nicht läuft, also gleich ein neuer Motor.

Die Hobbythek hat im Moment den Zenoah G230 im Angebot, aber man sagt ja Hubraum ist durch nichts zu ersetzen also wurde es dann doch der G260 (Manual).

Montag morgens bestellt, am Nachmittag in den Versand und Dienstag bei mir eingetroffen. Dazu schnelle Antwort auf Mails.... perfekter Service.


p6017298Für den Fall das der RaceRunner nicht läuft hatte ich in weiser Voraussicht auch den Carbon Fighter mit an der Strecke. Bei dem war dann direkt das original Gasservo kaputt. Wohl das letzte Serien Problem des CF. Vor Ort habe ich es durch ein Acoms AS-18 ersetzt und konnte so Problemlos einige Runden fahren. Bei Gelegenheit muss dann einer der Savages sein Lenkservo Hitec MG-645 opfern.


Jetzt geht es aber erst einmal daran dem RaceRunner sei neues Herz anzupassen.

IMG_3672Ich war mal wieder im Bastelkeller und habe für den Carbon Fighter neue Seitenkästen aus 3mm Makrolon gebaut. Dadurch das ich den Bigeradius nicht beachtete habe (Schon lange her das ich Kunststoffbearbeitung  gelernt habe ;-) ) sind sie etwas zu breit und die Karosserie wird ein wenig nach außen gezogen. Dadurch wirkt sie rundlicher und gefällt mir sogar besser.

Auf den Bildern seht ihr auch das Eigenbau LongTravelKit, gegenüber dem Original habe ich nur 2,5mm Alu verwendet und es dafür oben noch verstärkt. Dann seht ihr auch noch die GPM Dämpfer, jetzt mit den blauen 2,5 mm Dirt-Spring Federn. Im Stand dämpft  er jetzt gut, es gibt ausreichend positiven wie auch negativen Federweg, mal sehen wie es auf der Strecke aussieht. Da ich jetzt ein komplettes Federnset gekauft habe kann ich noch viel ausprobieren.

Spur und Sturz habe ich jetzt wieder neutral eingestellt. Ich hoffe zusammen mit den härteren Federn kann ich dem CF das übersteuern wieder abgewöhnen.

Hier gibt es übrigens ein gutes Dokument zum Thema Fahrwerks Einstellungen:  Ray's Setup Book

Auch lesenswert finde ich die Artikelserie vom RC-Car Racing Magazin

"So werde ich schneller"

p6017298Bilder meines Carbon Fighters bei der letzten Ausfahrt. Mit frisch verbauter Baja 1000 Karosserie und FG-Dämpfern. Mit den neuen Dämpfern liegt das Auto wesentlich besser, ist aber schon  zu weich.
Schäden gab es keine, mit Ausnahme von den Reifen. Bei  drei der Reifen sind die Flanken gerissen :-( Das ist aber auch eins der bekannten Carbon Fighter Probleme, also ärgere ich mich nicht und habe mir ein paar SLD Fatal Reifen bei RC-Tune bestellt. Wo ich dann schon wieder beim Geld ausgeben war, kommen jetzt auch noch ein Satz GPM Stoßdämpfer (4x lang) und progressive, 2,3mm  Federn von der Hobbythek. Die Abmessungen des dazu nötigen LTK Kits habe ich in einem Forum gefunden und werde es mir aus 4mm Alu fräsen.

Am letzten Wochenende waren auch noch einige Fahrer an der Strecke und haben für den D-Cup Lauf am 20. - 21.06.2009 beim  RCC trainiert, so das wir nur noch interessiert zugesehen haben. Später habe ich dann aber doch noch den Lightning Stadium rausgeholt und bin ein wenig gefahren. Er lief wieder problemlos (bis auf die üblichen Nitro zicken) und erstaunlicherweise konnte ich doch einigermaßen mit den Großen mithalten. Natürlich immer mit Sicherheitsabstand :-) Alexandra hatte keine Lust mehr zu fotografieren, daher gibt es davon keine Bilder.

Am kommenden Wochenende haben unsere Autos Pause und wir besuchen als Zuschauer den D-Cup Lauf beim MCCLE 06. - 07.06.2009.

dreckiger Carbon FighterMein Carbon Fighter wird zum Baja 1000, zumindest vom äußeren Anschein. Aber eins nach dem anderen. Bei der letzten ausfahrt auf der Strecke des RCC gab es eine feuchte Stelle und der Carbon Fighter sammelte Dreck.  Mir brach eine der Stoßdämpfergabeln und ich musste einige mal die schon recht ausgeschlagenen Kugelköpfe wieder an ihren Platz bringen.

Als er dann endgültig nicht mehr wollte drehte ich noch ein paar Runden mit dem  Hotbodies Lighning. Nach den Nitro typischen rumgezicke lief er dann ganz gut und ich muss sagen er liegt wesentlich besser als der CF.  Dachte ich beim fahren mit dem Carbon Fighter immer ich würde zu viele Fahrfehler machen muss ich jetzt sagen es liegt wohl auch am Auto. Mit dem Lightning kam ich wesentlich besser um den Kurs.

Carbon Fighter mit Karossereihaltern für die Baja 1000 KarosserieEs gab also wieder die Gelegenheit ein wenig zu schrauben. In weiser Voraussicht hatte ich  schon vorab bei Mogatech Ersatzteile bestellt. Neben den Kugelköpfen habe ich auch Stoßdämpfergabeln vom MCD bestellt. Diese passen auch auf die FG-Dämpfer. Mit den FG-Federn und 1000er Öl scheinen sie mir zu weich zu sein, er sinkt schon im Stand ca zur hälfte ein. Ich werde ihn so aber einmal fahren.

Bei meinen regelmäßigen Streifzügen bei Ebay sah ich eine gebrauchte Baja 1000 Karosserie. Sie hat zwar die eine oder andere Macke, aber macht sich noch recht gut. Es war also wieder ein Umbau angesagt.  Karosseriehalter aus Makrolon, seitlich "Kästen" aus ABS und der Alu Heckrammschutz musste auch einem aus Makrolon weichen. Bei der Gelegenheit kontrollierte ich auch die Stahlzahnräder, welche nach gut 6l noch gut aussehen.

Baja 1000 Karosserie auf dem Carbon Fighter



 

Carbon Fighter ChassisplatteNachdem der Carbon Fighter bei der letzten Ausfahrt ein wenig gelitten hat, habe ich mich nun endlich daran gemacht in wieder herzustellen.

Es waren mal wieder beide vorderen und einer der hinteren Stoßdämpfer undicht. Wieder wurde das Öl an der Dämpferkappe herausgedrückt. Bei einem der Vorderen ist zudem noch einige Riefen in der Kolbenstange. Ich habe jetzt die komplette Dämpferkappe zerlegt und mit reichlich  Hylomar abgedichtet. Die Kolbenstange habe ich poliert (kann aber eigentlich nicht mehr dicht sein) und die Dämpfer mit 1200 er Öl befüllt.
Im Moment überlege ich ob ich die im Attack verbauten FG-Dämpfer einbauen, oder einen Satz neue GPM Dämpfer kaufen soll. Die Originalen kann man auf jeden Fall vergessen.

Des weiteren musste ich die Chassisplatte vorne wieder richten und damit sie mir nicht noch einmal  verbiegt habe ich den Bumper verkleinert und auf die untere mittlere Befestigung verzichet. Es folgt dann  noch eine Abstützung zum Getriebekasten und nachdem ich gesehen habe wie weich das Alu der Chassisplatte ist und wie stark sie schon beschädigt ist, kommt noch eine weitere 4mm Aluplatte als Verstärkung drunter. Der Luftfilter musste jetzt auch einem K&N Filter mit Schaumstoff Vorfilter weichen.

Carbon Fighter