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Tag: 1:6

Das zweite Leben des Super Attack

Vor einiger Zeit wollte ich ihn noch verkaufen. Aber keiner wollte ihn. So stand er nun im Regal uns staubte vor sich hin bis ich eines schönen Tages ein paar günstige FG-Truck Räder bei Ebay kaufen konnte. Was soll ich sagen dem Attack mit seiner Käfer Karosserie standen sie wesentlich besser als den anderen Offroadern. Also mal sehen was noch fehlt um ihn zu reaktivieren.

Als erstes ein Motor... den habe ich über ein Forum "günstig" bekommen. Kupplung und Schalldämpfer waren gleich dabei. Luftfilter hatte ich noch einen vom Carbon Fighter. Nach den üblichen umbauten (löcher ins Gehäuse) und Austausch des Filters gegen einen von Power-Save-Racing sollte der für die Straße genügen.

Die Bremse... hatte ich schon vor einiger Zeit für den Attack gebraucht gekauft. Sie war aber ein Fehlkauf, die Züge waren komplett kaputt, die Hälfte fehlte und alle Schrauben waren kaputt. Eine Bestellung bei der Hobbythek (übrigens wieder am einen Tag bestellt, am nächsten da) und einige selbst gefertigte Teile vervollständigte sie und jetzt funktioniert sie, zumindest im Stand bestens.

Empfänger und Failsave waren noch vorhanden. Übrigens entgegen allen Gerüchten in den Foren funktioniert das Carson Motorstop Failsave zusammen mit dem 2,4Ghz Empfänger problemlos. Ich habe mir sogar angewöhnt den Motor durch kurzes abschalten der Fernsteuerung auszuschalten.  Das einzige was ihr machen müsst ist das integrierte Failsafe des Empfängers auszuschalten.

Ich habe mir dann die Unterschiede zwischen FG Marder und FG Beetle angesehen und scheinbar unterscheiden die sich nur durch eine Vorderachserhöhung und die Wanne die die Karosserie trägt. Eine Vorderachserhöhung war schnell aus einem Stück 8mm Lexan gefräst. Und die schon vorhandenen Karosseriehalter wurden um einige cm gekürzt, so das nicht mehr so viel Platz zwischen Kotflügel und Räder ist. Die Stoßdämpfer sind die Originalen vom Attack, neu gedichtet, mit 4000er Öl und mit den Original, für Offroad viel zu harten Federn, passen sie für den Onroad betrieb nach meiner Meinung recht gut. Das wird dann aber die erste Fahrt zeigen :-)

Es ist ja, wie gehabt, ein Fun Auto. Ich habe kein Interesse Rennen zu fahren oder mich sonst-wie mit anderen zu messen. Wenn er sich einigermaßen zügig und ohne wild auszubrechen bewegt reicht mir das vollkommen um meinen Spass zu haben.

Ps: die Baja 1000 Aufkleber passen ja eigentlich nicht. Die Seiten sahen aber so nackt aus und irgendwie passt Baja und Käfer ja doch zusammen ;-)

Ein paar Bilder vom Race Runner. Die Ausfahrt endete schon nach zwei Runden mit einem defekten Kugellager (siehe hier). Wie auf dem letzten Bild zu sehen, konnte ich ihn zuletzt nur noch mit Muskelkraft bewegen. Natürlich begleitet von bedauernden/lustigen Bemerkungen von Alexandra. Die auch dieses mal wieder die Bilder fotografiert hat.

Inzwischen ist das Lager getauscht und der RR wartet auf besseres Wetter :-(

Die letzte Ausfahrt mit dem Race Runner endete schon nach kurzer Zeit. Etwas blockierte "gelegentlich" den Antriebsstrang. So stand ich also da und versuchte durch drehen der Räder herauszufinden wo es klemmt. Mein erster Verdacht war die Kupplung, also Motor raus, da war aber alles in Ordnung. Nächster Versuch, entfernen des letzten Ritzel, so konnte ich sehen das es nicht am Antriebsstrang lag.  Es war das Getriebe, genauer die erste Stufe, das innere Lager bei der Kupplungsglocke kam mir in Einzelteilen entgegen.

Natürlich hatte ich genau diese Lager nicht als Ersatzteil mit, also hieß es wieder einpacken. Schnell im Shop gesucht und  nachdem ich mich von deren Preisen erholt hatte kaufte ich bei Ebay einen 2RS Lagersatz für den Carbon Fighter. Auf dem ersten Blick verwendet der die gleichen, beim genauen hinsehen musste ich aber feststellen das der CF doch zum Teil  andere verwendet.  So passen zwar die Größen aber die Mengen nicht.

Später habe ich dann noch einen sehr günstigen Händler gefunden, ich denke meine nächste Bestellung werde ich bei dem tätigen:  http://www.dswaelzlager.de.  Bei dem komme ich auf einen Gesamtpreis für alle MCD Lager, als 2RS,  von unter 20Euro

Hier mal die Listen der Lager, ohne Gewähr, ich habe sie aus den Explosionszeichnungen zusammengesucht.
Bei den 2009er Modellen ist bei der Kupplungsglocke scheinbar statt einem 1207, ein  1214 -  17x26x5 (6803) verbaut.

Kugellager Evo3 (2008)

Anzahl MCD_Nr. Grösse Bezeichnung
9x 1203 8x22x7 608 Achsen, Diff,Getriebeplatte
3x 1204 10x22x6 6700 Achsen,Getriebeplatte
2x 1205 8x16x5 688 Diff
3x 1206 10x19x5 6800 Achsen, Mittelantrieb
7x 1207 10x26x8 6000 Diff,Getriebeplatte,Mittelantrieb

Kugellager Carbon Fighter

Anzahl MCD_Nr. Grösse Bezeichnung
6x - 8x22x7 608 Achsen, Diff, Mittelantrieb
9x - 10x22x6 6900/61900 Achsen,Diff,Getriebeplatte
2x - 8x16x5 688 Diff
3x - 10x19x5 6800/61800 Achsen
4x - 10x26x8 6000 Diff

Das defekte Lager, die Deckel fehlen, von der Hitze braun, defekter Käfig und natürlich vollkommen ungschmiert.

Schon im Februar habe ich mich von einigen Autos getrennt. Der C5 hat einen neuen Besitzer, wie auch der KOD, ein TA02, diverse Ersatzteile und mein alter Graupner Pistenbully. Besonders der erzielte Preis für den Pistenbully hat mich ein wenig überrascht, ist schon eine Rarität und entsprechend war der Preis :-)

Für den Super Attack fand sich kein Käufer. Interessenten gab es schon aber bei den Preisangeboten lasse ich ihn lieber für schlechte Zeiten im Regal stehen. Und wenn der in 20Jahren mal eine Rarität ist wird der Preis auch besser sein :-)

Den MCD-Baja habe ich inzwischen aufgebaut, hat alles problemlos geklappt. Testweise habe ich die kurzen Stoßdämpfer Federn vom Carbon Fighter verbaut, mit ein paar zusätzlichen Spacern ging das auch. Letztendlich habe ich aber doch wieder die original Federn eingebaut und ein paar M5x25 Schrauben als Ausfederwegbegrenzer. Die original Servoplatte habe ich beibehalten und auf die 66mm Lenkservos angepasst. Zuletzt habe ich noch das FG-Reso aus dem C5 verbaut. Der Krümmer ist etwas länger als normal und mit der Kombination aus Kupferkrümmer und Silikonschlauch vermutlich nicht lange haltbar, ich versuche es so aber mal.

Die erste Ausfahrt in diesem Jahr führte mich mit dem Race Runner in die Flachbahnhalle des RCC. Wie beim letzten mal, lief es auch diesmal recht gut. Nach den ersten 10Min habe ich allerdings den Flachbahnprofis die Bahn überlassen.
Die sind doch deutlich schneller und mit meiner "nicht optimierten" Ideallinie stand ich Ihnen doch zu oft im Weg.
Vorteil des RR ist eindeutig das ihm dank der hohen Bodenfreiheit die Curfs nichts und die Banden wenig ausmachen. Wenn die Flachbahner bei der Fahrt über die Curfs schon heftige Flugeinlagen machen, steckt es der RR noch locker weg.

Beim zweiten Ansatz ging es dann noch ein paar  Minuten gut bis ich auf der langen Geraden in den dreckigen Bereich der Strecke kam und der MCD irgendwie eine 90° haken schlug und frontal in die Wand fuhr.

Ergebnis:  Das rechte Vorderrad hat so ein heftigen schlag bekommen das die Befestigung des Achsschenkel am Diffgehäuse ausgebrochen ist. Das Tuning - Aluteil was dies verhindern soll, habe ich zwar liegen, habe es aber nicht verbaut weil ich zu faul war :-(

Also ist schon wieder eine Bestellung fällig und die Ersatzteilpolitik von MCD schlägt zu. Für den Evo 3 gibt es das Unterteil des Differenzial Gehäuses nur im Set mit dem Oberteil und kostet nach meiner Meinung deutlich zu viel.

Wo ich aber schon beim bestellen war gab es auch gleich noch ein paar Stabies für den Baja. Ich hatte versucht selbst welche aus 3mm Federstahl zu biegen, der ist aber viel zu dünn und zeigt keine Wirkung. Um 5mm Federstahl zu biegen habe ich nicht die nötigen Mittel. Beim Versuch habe ich meinen kleinen Schraubstock mitsamt  der halben Werkbank zerlegt. Wenn rohe Kräfte sinnlos walten...

Während der letzten Reparaturen am Carbon Fighter streifte ich mal wieder durch die diversen Shops und bin bei Mogatech auf die aktuellen Angebote gestoßen.

Race Runner und Baja 1000 Evo3 waren , wohl aufgrund dessen das der Evo 4 in kürze erscheint, deutlich im Preis gesenkt.

Zwei Tage habe ich mit mir gerungen, an dem Pro Truck habe ich schon lange Interesse und letztendlich, ging die Bestellung raus. Per Vorkasse bezahlt, dauerte es fünf Tage bis er im Bastelzimmer stand.

MCD Baja 1000 ProTruck EVO3 Sport 2009

  • Länge: 770 mm
  • Breite: 460 mm
  • Bodenfreiheit: 25-85 mm
  • Radstand: 510 mm
  • Spurweite: 395 / 395 mm
  • Gewicht: ca. 11,5 kg
  • Chassis aus T6 Aluminium, 4 mm
  • Nachlauf: 6 / 0 Grad
  • Spur, Sturz einstellbar
  • 4WD Antrieb
  • 2 offene Differential vorne und hinten, 1 gesperrtes Differential in der Mitte
  • 65/174 mm Gravelreifen

Komplett vormontiert, mit klarer Lexankarosserie (in weißer Schutzfolie), diversen Aufklebern und einigen Ersatzteilen, wie auch einer weiteren 36/27 Übersetzung.

Fernsteuerung & Motor

Da dies nun mein fünfter Großer ist habe ich mich auch entschlossen mich vom C5 und Super Attack zu trennen.  Die werde ich als Roller verkaufen und die ausgebauten Komponenten kommen in den ProTruck. Das wären für die Lenkung zwei Hitec 805BB, als Gasservo ein Conrad S-57451, Acoms Hayabusa Empfänger, Motor Stop Failsave von Carson, eine Eigenbau DSV, LiFePo4 Empfängerakku und der noch neue Zenoah G260 aus dem C5. als Schalldämpfer muss dann erst einmal die original Dose herhalten. Zumindest solange bis sich etwas besseres findet.

Der Plan

Da ich mit dem C5 in der Halle nie zurecht kam, mit dem Race Runner dagegen recht gut soll aus dem Baja 1000 ein Auto speziell für die Halle werden. Ich werde anfangs mit den Gravel Reifen fahren, die haben auf dem Race Runner auch gut funktioniert.

Später dann vielleicht Rallye oder MCD Flachbahnreifen.  Die Untersetzung muss ich ausprobieren im Moment denke ich an 33-30/24-25.   Entspricht laut der Tabelle im MCD Katalog einer Untersetzung von 6,88:1.
Mit den beiden extra Zahnrädern bin ich ja variabel. Von 5,23 - 9,15 ist alles möglich. Serienmäßig  ist 30-33/24/25 (8,33:1) verbaut.

Nachdem alle Teile vor mir liegen ein kurzer Überblick.

Die RC-Box

ist wohl schon die neue vom V4.  Ein wenig größer als die Alte und wie diese aufgeteilt. Der geplante Akku passt aber so nicht rein also muss die Zwischenwand raus. Empfänger und Failsave finden ihren Platz im Deckel. So ist für die Kabel des DSV noch genügend Platz und eine Dichtung aus Bastelmoosgummi (Alexandra hat so was immer vorrätig) ist auch schnell gebastelt.

Die RC-Platte

ist aus Kunststoff und für 60mm Servos ausgelegt. Die Hitec sind aber 66mm groß also ist Nacharbeit oder  Nachbau aus Alu nötig.

Das Fahrwerk

ist ja eigentlich für Offroad gedacht also eher weich und mit viel Bodenfreiheit. Ein wenig Tiefer darf es schon sein,  hier behelfe ich mich erst einmal mit kürzeren und härteren Federn, dickerem Öl und den Ausfederwegbegrenzern. Die Achsschenkel sind dafür vorbereitet, ich muss also lediglich ein Gewinde schneiden und entsprechende Schrauben einbauen.

Der Motor

Ist es ein frisch eingelaufener, sehr dreh freudiger G260, der sich aber vorerst mit einem Standard Schalldämpfer begnügen muss. Vielleicht kann ich ihm aber auch das FG-Reso vom C5 anbauen. Mal sehen ob ich einen passenden Krümmer finde/bauen kann

Soviel zur Planung, jetzt muss das Wetter nur ein wenig besser werden so das ich im Bastelkeller nicht am Werkzeug festfriere. :-)



Eigentlich hatte ich die Großen ja in die Winterpause geschickt. Ich habe es aber doch nicht ganz ohne ausgehalten und so waren sie auch in den letzten Wochen im Einsatz.

Mit dem C5 war ich bei den Jungs von rc-cars-albstadt.de und habe dort ein paar Runden mit dem frisch verbauten 26er Zenoah gedreht. Am nächsten Wochenende ging es dann in die Halle des RCC. Das hat der C5 dann leider wieder nicht überlebt.  Anfangs ging es dank langsamen Gasfinger und frisch verbauter GRP-C Reifen recht gut, aber das Lenkservo hatte eine Macke und zusammen mit meinen recht bescheidenen 2WD Fahrkünsten ist er mir einige male in die Banden gekracht.

Beim letzten mal dann schließlich bei einem Dreher in der Kurve, mit dem linken Hinterrad so stark, das eine Schraube vom unteren Querlenker abgerissen ist (vielleicht hat sich auch vorher schon die Mutter verabschiedet). Auf jeden Fall war die Schraube und mit ihr auch ein Stück der Hinterachserhöhung weg.

Die Reparatur ging schnell von der Hand. Anfangs wollte ich die Hinterachserhöhung selbst fräsen, da ich aber sowieso bei Conrad bestellen wollte wurde es dann eine von Reely. Dazu gab es endlich auch ein neues Lenkservo. Wie schon beim CF ein Hitec 805-bb. Die Karosserie hat natürlich auch wieder gelitten. jetzt steht sie ohne Flaps und mit beschnittener Frontschürze da.

Ich hatte aber noch den Race Runner mit den passenden Gravel Reifen in der Halle.  Irgendwie liegt mir 4WD wesentlich besser, mit dem kam ich fast problemlos um die Ecken. Dank seiner großen Bodenfreiheit ist er auch nicht so empfindlich wenn man mal einen Teller streift. selbst über die Holzbegrenzung fährt er einfach drüber :-) Von Nachteil war eigentlich nur das Reso.... In der Halle ist es fürchterlich Laut.
Eine neue Idee war geboren. Umrüstung des CF auf  Flachbahn. Nach 4h in der Sau kalten Halle war dann auch gut und ich habe vorerst wieder befriedigt eingepackt.

Weiter ging es dann mit dem Carbon Fighter auf der Straße. Mit geänderte Untersetzung und den alten Reifen vom C5, lief es ganz gut, die Reifen waren aber absolut hinüber, daher habe ich auch nicht viel erwartet. Die kürzeste Standard Untersetzung passt nach meiner Meinung ganz gut zu den 120mm. Geendet hat es dann mit einem kaputten Bremsservo.
Beim Einbau des neuen Servos und einstellen der Bremse bemerkte ich dann leicht schleifende Geräusche an der Vorderachse. Hier waren die inneren Lager der Achsschenkel auf beiden Seiten defekt. Auf der eine Seite kam mir das Lager in Einzelteilen entgegen.  Die neuen Lager hatten wir schon liegen und waren schnell verbaut. Michael hat mir noch die Baja Karosserie ab geschwatzt, so das ich wieder auf die original CF Karosserie zurück gerüstet habe. Auch die Untersetzung und die Reifen sind wieder Offroad tauglich

Soviel mal als Zusammenfassung der letzten Wochen. Aktuell sind alle wieder Fahrbereit :-)

PS: Die Bilder sind nicht aktuell


IMG_3718Nachdem wir uns am Wochende wieder bei den Dampfmodellbauern, diesmal bei den Dampfbahnfreunden in Sindelfingen, herumgetrieben haben (Galerie auf Alexandras Seite) war ich am Montag dann auf der Strecke und habe endlich den Race Runner ein wenig bewegt.

Um die Einlaufprozedur möglichst schnell hinter mich zu bringen habe ich den G260 noch ein wenig fetter gestellt und bin so ein paar Runden gefahren. Nach einiger Zeit dann eine erste Sichtkontrolle und alles war ok. Nur die Kupplung war durch das langsame fahren schon recht heiß und gab auch leichte Rauchzeichen von sich.
Also ließ ich Kupplung und Motor etwas abkühlen und habe ihn auch ein wenig abgemagert. Jetzt lief er schon deutlich besser und dank greller Sonne und verpatztem Bremspunkt lernte ich zum ersten mal auch den Fangzaun an der Gomaringer Steilkurve zu schätzen.
Ich habe das Auto schon in Einzelteilen vor mir liegen sehen aber der Race Runner hat es gut überstanden. Einzig das Gummiventil im Tankdeckel hat sich verabschiedet und wurde nicht mehr gesehen. Das war aber der einzige nennenswerte "Unfall". Nach meinem Standortswechsel in den Schatten konnte ich problemlos ein paar verkürzte Runden fahren.

Zuletzt habe ich dann noch die FG-Felgen verbaut. Damit steigt die Spurbreite deutlich. Optisch schön anzusehen, läuft er mit den original Felgen und kleinerer Spur besser. Also EVO3 und FG Felgen, mit ihrer deutlich geringeren Einpresstiefe, kann ich nicht empfehlen.

Einpacken musste ich als ein Ritzel vom Mittelantrieb durchdrehte. Scheinbar haben sich die Madenschrauben gelockert, das Zahnrad sieht, soweit ich es sehen konnte, noch gut aus.

Nach knapp 2 Tanks und noch nicht optimal eingestelltem G260 kann ich der Ausage beipflichten das der Zenoah deutlich leistungsfähiger ist als der 30ccm "NoName" vom Carbon Fighter.

Auch am Fahrwerk des RaceRunner merkt man deutlich einen Unterschied zum CF. Dabei will ich aber auch nicht ausschließen das mich wegen meiner ständigen Bastelei am CF eine Teilschuld trifft. Der zum Baja umgebaute CF hat längere Federwege und ist wesentlich weicher. Er entspricht also auch vom Fahrverhalten mehr einem Wüstenbuggy. Damit ist er sicher schön anzusehen, im Vergleich aber nicht so schnell. Der MCD ist ein wirklicher Race Runner und geht deutlich besser um die Kurven. Beide Autos haben ihren Reiz und ich werde auch mit Beiden weiter fahren.
Ich freue mich schon auf einen direkten Vergleich wenn ich es selbst mal schaffe ein wenig konstanter zu fahren.

IMG_3710Das Neuste von den Kleinen. Nachdem ich jetzt an zwei Samstagen versucht habe den CY23/Z26 im RaceRunner zum laufen zu bringen, steht nun die Bestellung eines neuen Motors an. Der Motor läuft im Leerlauf und ohne Last wunderbar, sobald er aber Leistung bringen muss kommt nichts bei den Rädern an.

Nach Meinung der Vereinskollegen des RCC hat es der Isolator, die Fußdichtung oder der Zylinder hinter sich, so dass der Motor irgendwo Falschluft zieht. Noch an der Strecke habe ich den Isolator abgebaut und er war verzogen. Ich habe dann versucht  dies mit einer zweiten Dichtung auszugleichen, was aber keine Besserung brachte.

Zu hause angekommen und gleich zerlegt zeigte sich dann wie Verzogen der Isolator ist. Ich kann ihn auf einer ebenen Fläche fast einen Millimeter kippen. Von planen Flächen kann also keine Rede mehr sein. Zylinder und Kolben sehen aber noch gut aus. Die Fußdichtung ist aber beim zerlegen zerbröselt. Kurz nachgerechnet, Dichtungssatz + Isolator = 50 Euro und die Gefahr das er trotzdem nicht läuft, also gleich ein neuer Motor.

Die Hobbythek hat im Moment den Zenoah G230 im Angebot, aber man sagt ja Hubraum ist durch nichts zu ersetzen also wurde es dann doch der G260 (Manual).

Montag morgens bestellt, am Nachmittag in den Versand und Dienstag bei mir eingetroffen. Dazu schnelle Antwort auf Mails.... perfekter Service.


p6017298Für den Fall das der RaceRunner nicht läuft hatte ich in weiser Voraussicht auch den Carbon Fighter mit an der Strecke. Bei dem war dann direkt das original Gasservo kaputt. Wohl das letzte Serien Problem des CF. Vor Ort habe ich es durch ein Acoms AS-18 ersetzt und konnte so Problemlos einige Runden fahren. Bei Gelegenheit muss dann einer der Savages sein Lenkservo Hitec MG-645 opfern.


Jetzt geht es aber erst einmal daran dem RaceRunner sei neues Herz anzupassen.

R0011556Wir waren als Zuschauer beim 6.Lauf  des D-Cup auf der Strecke des  MCC-Laupheim (25.-26.07). Das Wetter hat nach langer Zeit mal wieder gepasst. es war schon fast zu warm ;-) , die Strecke ist schön angelegt,  kurvig und sehr staubig. Dementsprechend waren alle Fahrer auf der Suche nach Grip.

Zum ersten mal habe ich die  gepflasterte Streckenteile Live gesehen und es war interessant anzusehen wie unterschiedlich die Fahrer diese Hindernisse meisterten. Hier sah man besonders den Unterschied 2 zu 4WD. Letztere drifteten meist sauber im 90Grad Winkel um die Kurve, während es bei den 2WD oft Glückssache war, eine feste Linie konnte man meist nicht ausmachen. Mindestens 90% der Autos waren 2WD Hörmänner und 4WD Race Runner, aber natürlich gab es auch noch den einen oder anderen CS, FG, Lauterbacher...

Die Ergebnislisten findet ihr beim MCC.

Nachtrag 28.07.09:
Einen Bericht gibt es wieder bei der Munix RC Crew , bei MCD und noch viele Stimmen im RC Independent Forum