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Kategorie: RC-Car

Da ich immer seltener mit ihm Fahre, biete ich euch meinen treuen CF, mit diversen Umbauten und Teilen. Aktuell ist er mit Straßenreifen und Mustang Karosserie ausgestattet. Nach dem Umbau, bei dem diverse Teile ersetzt wurden, ist er nur zweimal bewegt worden.

Aktuell verbaut ist also 4WD mit längeren Stiften in beiden Diffs, eine Breaker Chassisplatte, gedichtet Originalstoßdämpfer mit 4000er Öl, eine Alu Getriebeplatte, alu Diffböcke, eine Alu Servoplatte mit FS-Racing Box.

Die Elektronik besteht aus einem 3800 mA Akku Pack den ich aus aus hochstromfähigen SUB-D Zellen verlötet habe. Eine Acoms Hayabusa 2,4Ghz Fernsteuerung (Sender ist unbenutzt, war mein Ersatzsender), zwei Hitec 805 BB Lenkservos, ein HPI SF2 Gasservo, eine Direktstromversorgung mit herausgeführter Ladebuchse und ein Carson Motor Stop Failsafe (welches auch einwandfrei funktioniert).

Der Motor ist Original, hat knapp 10 Liter gelaufen, er atmet durch einen Sportluftfilter ein und durch ein Bananereso aus. Eingestellt wurde er von Experten, hat also auch richtig Dampf. Die Kupplung, wie auch die Zanhnräder sehen gut aus.

Bewegt wurde er nur auf der Rennstrecke des RCC Steinlach. Die diversen Schwachstellen des Serien-CF sind alle ausgemerzt. Mit dem Umbau zum Flachbahner kam eine neue, breite Chassisplatte vom Carbon Breaker, alle Karosseriehalter, die zum Teil angepasst oder speziell angefertigt wurden. Die vorderen Achschenkel sind neu (und noch etwas schwergängig). Diverse Kugellager sind getauscht. Die Stoßdämpfer wurden gedichtet und neu befüllt. Ein FG Frontrammer wurde verbaut und zuletzt die gelbe Ford Mustang Karosserie. Alleine dieser Umbau hat grob 200,- Euro gekostet.

Dazu lege ich diverse Ersatzteile und alles um wieder einen standfesten Offroader aus ihm zu machen. Da wäre die original Chassisplatte mit einem vom Fachmann gebogenem Kickup, den angepassten unteren Querlenkern mit Kugelköpfen von MCD. Eine 4mm Aluverstärkung für das Chassis und kleine Front und Heckrammmer, letzterer schützt das Reso vor Dränglern. Die beschnittene Originalkarosserie und den vorderen Teil des Überrollkäfigs lege ich natürlich auch bei. Einen Satz Offroadreifen vom Carson Attack lege ich auch noch bei.

Die Bilder sind zum Teil schon älter, die ganze CF-Lebensgeschichte könnt ihr hier auf der Seite nachlesen
Preis VS

Nun zu meinem letzten Bauvorhaben der jüngeren Vergangenheit. In einem Forum habe ich von einem 100Euro Brushless Umbau eines Savage gelesen. Bisher hatte ich immer im Kopf das der Umbau recht teuer ist, also informierte ich mich ein wenig.

Zwei Savages verstauben hier noch im Regal, Nitro fahre ich so gut wie gar nicht mehr also was liegt näher als wieder in wenig Geld in die alten Autos zu versenken.

Der 100Euro China Umbau war mir dann doch zu unsicher. Also kamen ein Ansmann Umbau Set (ebay), zwei Turnigy 4500mAh 2S2P 30C LiFePo4 Akkus (Hobbyking DE) und ein Anaconda Brushless Set (Lindinger) ins Haus. Alles zusammen dann doch etwas mehr als 100Euro aber ich denke so bin ich auf der sicheren Seite.
Das Anaconda Set ist für 4S Lipos ausgelegt, schafft aber auch 6S. Mit den 2x2S LiFePo4Akkus wird also weder Regler noch Motor am Anschlag betrieben. Ist es zu langsam kann ich auch noch auf 5S upgraden. Zur Erklärung: LiPo Akkus haben 3,7v Zellenspannung, die LifePo4 nur 3,3V. Letztere sollen aber nicht so empfindlich reagieren und länger halten.

Ich betreibe den Regler also mit 13,2V. Der Motor macht 1900 Umdrehungen je Volt. Macht also 25000 Umdrehungen, wenn ich mich recht erinnere etwa weniger als der S21 Nitro Motor (28000 ??).
Im Gegensatz zum Nitro steht dem Brushless aber sein volles Drehmoment über das gesamte Drehzahlband zur Verfügung. Der Nitro hatte eine 14er Kupplungsglocke auf ein 52er Zahnrad. Dem Ansmann Set liegt ein 14er Ritzel bei, die Geschwindigkeit sollte also annähernd gleich sein. Im Zweifel kann ich sicher auch noch ein größeres Ritzel bzw. ein 49er Hauptzahnrad nehmen.

Nachdem die Sachen dann alle da waren ging es an die erste Anprobe und der Motor mit seinen 42mm Durchmesser passt nicht in die Ansmann Halterung (für 36mm Motore), daher wurde es doch ein Eigenbau aus einem 3mm Alu Winkelprofil. Leider ist der verwendete Winkel zu schmal so das ich nicht alle Befestigungslöcher der Motorplatte nutzen konnte. Daher haben ich noch ein drittes Loch in die Motorplatte gefräst. Da ich den Motor so tief wie möglich bauen wollte musste ich aus dem rechten TVP noch ein Stück herausschneiden. wie sich dann nach dem endgültigen Einbau herausstellte wäre das aber nicht nötig gewesen.

Als Akkuhalter dient ebenfalls ein Aluprofil, 17cm lang wird es hinten mit den Schrauben der Motorplatte verschraubt, vorne mit zwei Schrauben des Getriebes. Die Halter habe ich auf  beiden Seiten mit 15mm Abstandshaltern (auf den Bildern noch ein Provisorium) verbaut. Die Abstandhalter sind links wegen dem Bremshebel nötig. Rechts können sie kürzer ausfallen, aber aus Gründen der Symmetrie haben ich sie erst einmal gleich lang gemacht.

Gebremst wird auch in Zukunft mechanisch, ich will das Zweiganggetriebe weiter nutzen und durch dessen Freilauf kann ich die Motorbremse nicht nutzen.
Das gleiche gilt für den Rückwärtsgang, auch hier bleibt das mechanische Getriebe verbaut. Ich habe zwar schon gelesen das Beides der Kraft des Elektro Motors nicht standhält, aber ich probiere es erste einmal. Ich habe ja auch noch einen zweiten Savage und jede menge Ersatzteile.

Ein erster Test in der Wohnung war viel versprechend, selbst kurzes tippen des Gashebels lässt alle vier Räder durchdrehen und die Vorderachse aus den Federn heben. Zugunsten der Möbel habe ich auf weitere Test verzichtet. Aufgebockt bekommt man mit den nicht gewuchteten Rädern schon ein wenig Angst.

Um draußen zu testen muss ich noch bessere Abstandhalter für die Akkuhalter und einen Schutz für die Akkus bauen. Die Bilder zeigen also noch nicht den endgültigen Stand.
Das gilt auch für die Stecker, die Akkus haben 4mm Goldstecker, der Regler Dean, also habe ich einen Adapter gebastelt. Da hier recht hohe Ströme fließen werde ich hier nach den endgültigen Tests und sobald ich weiß das der Regler vernünftig läuft, alles auf die 4mm Goldstecher umbauen .

Wer Verwendung für ein Ansmann "Brushless Conversion Kit Savage 127000110" hat kann mir gerne schreiben.

Das zweite Leben des Super Attack

Vor einiger Zeit wollte ich ihn noch verkaufen. Aber keiner wollte ihn. So stand er nun im Regal uns staubte vor sich hin bis ich eines schönen Tages ein paar günstige FG-Truck Räder bei Ebay kaufen konnte. Was soll ich sagen dem Attack mit seiner Käfer Karosserie standen sie wesentlich besser als den anderen Offroadern. Also mal sehen was noch fehlt um ihn zu reaktivieren.

Als erstes ein Motor... den habe ich über ein Forum "günstig" bekommen. Kupplung und Schalldämpfer waren gleich dabei. Luftfilter hatte ich noch einen vom Carbon Fighter. Nach den üblichen umbauten (löcher ins Gehäuse) und Austausch des Filters gegen einen von Power-Save-Racing sollte der für die Straße genügen.

Die Bremse... hatte ich schon vor einiger Zeit für den Attack gebraucht gekauft. Sie war aber ein Fehlkauf, die Züge waren komplett kaputt, die Hälfte fehlte und alle Schrauben waren kaputt. Eine Bestellung bei der Hobbythek (übrigens wieder am einen Tag bestellt, am nächsten da) und einige selbst gefertigte Teile vervollständigte sie und jetzt funktioniert sie, zumindest im Stand bestens.

Empfänger und Failsave waren noch vorhanden. Übrigens entgegen allen Gerüchten in den Foren funktioniert das Carson Motorstop Failsave zusammen mit dem 2,4Ghz Empfänger problemlos. Ich habe mir sogar angewöhnt den Motor durch kurzes abschalten der Fernsteuerung auszuschalten.  Das einzige was ihr machen müsst ist das integrierte Failsafe des Empfängers auszuschalten.

Ich habe mir dann die Unterschiede zwischen FG Marder und FG Beetle angesehen und scheinbar unterscheiden die sich nur durch eine Vorderachserhöhung und die Wanne die die Karosserie trägt. Eine Vorderachserhöhung war schnell aus einem Stück 8mm Lexan gefräst. Und die schon vorhandenen Karosseriehalter wurden um einige cm gekürzt, so das nicht mehr so viel Platz zwischen Kotflügel und Räder ist. Die Stoßdämpfer sind die Originalen vom Attack, neu gedichtet, mit 4000er Öl und mit den Original, für Offroad viel zu harten Federn, passen sie für den Onroad betrieb nach meiner Meinung recht gut. Das wird dann aber die erste Fahrt zeigen :-)

Es ist ja, wie gehabt, ein Fun Auto. Ich habe kein Interesse Rennen zu fahren oder mich sonst-wie mit anderen zu messen. Wenn er sich einigermaßen zügig und ohne wild auszubrechen bewegt reicht mir das vollkommen um meinen Spass zu haben.

Ps: die Baja 1000 Aufkleber passen ja eigentlich nicht. Die Seiten sahen aber so nackt aus und irgendwie passt Baja und Käfer ja doch zusammen ;-)

Lange habe ich nichts mehr auf der Seite geschrieben, es hat sich aber einiges getan. Auf der Strecke war ich zwar nur selten, dafür aber im Bastelkeller und an drei Autos hat sich etwas verändert :-)

Als erstes der MCD Baja 1000 ist nun auch endlich lackiert. Da mir typische/bekannte Design von MCD so gut gefällt habe ich ihn auch gleich so lackiert. Dabei habe ich je zwei Dosen Silber und Schwarz (von FG) verbraucht. Ein paar der mitgelieferten Aufkleber wanderten an die Außenseite und einige Meter Panzerband an die Innenseite der Karosserie.

Verbaut sind jetzt zwei Hitec 805BB auf der Lenkung, als Gasservo ein Conrad S-57451, Acoms Hayabusa Empfänger, Motor Stop Failsave von Carson (Ja, es funktioniert in allen meinen Modellen auch mit der 2,4Ghz Fernsteuerung), eine Eigenbau DSV, LiFePo4 Empfängerakku und der noch fast neue Zenoah G260 aus dem verkauften C5. Da ich ihn erst für die Straße bauen wollte kamen noch zwei Stabis hinzu, die aber wohl doch noch in den Carbon Fighter Rally umziehen werden. Eine Bastelei ist natürlich auch hier wieder verbaut. Ein FG- Reso welches eigentlich für die Flachbahner gedacht ist, habe ich mit einigen Kunstgriffen und wildem Krümmer in den MCD verbaut. Ich weiß nicht wie lange die Kombination aus Alu, Kupfer und Silikonschlauch halten wird und wie es mit der Leistung aussieht, besser als der Standard Schalldämpfer wird sie aber sicherlich sein (hoffe ich).

Allerdings wartet er noch immer auf die erste Ausfahrt. Irgendwie kommt immer entweder die Arbeit, der Urlaub :-) oder das Wetter dazwischen. An Alexandras Spruch von wegen "lieber schrauben als fahren" scheint aber auch etwas dran zu sein.

Der Umbau des Carbon Fighter zum Glattbahner "Ford Mustang" ist fertig.

Die vorderen Querlenker sind ausgetauscht, die Getriebeplatte und der Motor sind wieder  eingebaut, neue Lenk/Spurstangen vorne, die Servoplatte ist wieder an ihrem Platz und das Reso ist wieder dran.  Die original Dämpfer und Federn sind verbaut und mit 4000er Öl gefüllt. Ich hoffe mal das dieses dickflüssige Öl in den Dämpfern bleibt.

Mangels Sicherungsringe habe ich erst einmal die Original Untersetzung beibehalten. Die Zahnräder lassen sich ja schnell tauschen, ich muss aber erst noch passende Sicherungsringe besorgen. Und für die ersten Runden ist es ja nicht verkehrt wenn er nicht ganz so schnell ist.

Als Grundeinstellung habe ich vorne wie hinten den Sturz neutral eingestellt, ein wenig Nachspur vorne und Vorspur hinten. Bodenfreiheit ist jetzt vorne knapp 2cm, hinten 3cm. Eigentlich zu hoch, weniger geht aber nicht da die Räder aus den Kotflügeln raus stehen und ich sie mir sonst aufschlitzen würde.

Hier übrigens noch einen Tipp zum einfachen Einstellen der Spur. Man nehme ein Stück Seil/Band/Gummiband (ich verwende ein Hosengummi aus Alexandras Nähkiste) und legt es etwa in der Mitte der Reifen einmal komplett um das Auto.
So hat man eine einfache optische Einstellhilfe. Natürlich geht es so nicht so genau wie mit den entsprechenden Einstellwerkzeugen, dafür aber deutlich preiswerter und für den  umgebauten CF reicht das auf jeden Fall. Ist etwas schwer das Bildlich festzuhalten. Ich hoffe ihr könnt euch vorstellen wie ich es meine. Ist nicht meine Idee, habe ich mir bei einem Mitfahrer ab geguckt.

Die erste Fahrerprobung

Vorab sei gesagt das ich nicht das Fahrverhalten von einem "echten" Onroader erwarte und ich mir als Fahranfänger sicher kein richtiges Urteil bilden kann.  Ich sehe ihn als Fun Auto, mit dem ich ab und zu mal auf der Strasse fahren will. Ich will mich nicht mit anderen Onroadern messen und schon gar keine Rennen fahren. Den DMC-Rennleiter würde vermutlich der Schlag treffen wenn er das Auto sieht.

Da der Motor einige Zeit gestanden hatte wollte er nicht auf Anhieb laufen. Nachdem er mir dann einmal Abgesoffen war und ich ihm nach dem entlüften noch eine neue Zündkerze spendiert hatte, lief er wie immer. Zum Fahrtest auf grobem Asphalt (20m Strasse mit normaler Breite und Rollsplitt am Rand), mit der langen Untersetzung und mit den sehr alten und schlechten Reifen.
Er  fährt recht gut geradeaus und übersteuert in den Kurven ein wenig. Leicht kann man einen Dreher provozieren, aber auch nett Driften. Er lässt sich mit der zugegebenermaßen noch recht langsamen Geschwindigkeit gut beherrschen.  Ich hatte befürchtet das er mir durch den hohen Schwerpunkt  auch mal eine Rolle Seitwärts macht, das ist aber nicht der Fall.  Die Vorderen Räder schleifen gelegentlich, da muss ich noch einmal Hand an die Karosserie legen, die Bremse muss ich  weicher stellen. Für das Fahrwerk muss ich mich mal wieder in Rays Setup Book einlesen, ich denke da kann man noch was verbessern.


Ein paar Bilder vom Race Runner. Die Ausfahrt endete schon nach zwei Runden mit einem defekten Kugellager (siehe hier). Wie auf dem letzten Bild zu sehen, konnte ich ihn zuletzt nur noch mit Muskelkraft bewegen. Natürlich begleitet von bedauernden/lustigen Bemerkungen von Alexandra. Die auch dieses mal wieder die Bilder fotografiert hat.

Inzwischen ist das Lager getauscht und der RR wartet auf besseres Wetter :-(

Die letzte Ausfahrt mit dem Race Runner endete schon nach kurzer Zeit. Etwas blockierte "gelegentlich" den Antriebsstrang. So stand ich also da und versuchte durch drehen der Räder herauszufinden wo es klemmt. Mein erster Verdacht war die Kupplung, also Motor raus, da war aber alles in Ordnung. Nächster Versuch, entfernen des letzten Ritzel, so konnte ich sehen das es nicht am Antriebsstrang lag.  Es war das Getriebe, genauer die erste Stufe, das innere Lager bei der Kupplungsglocke kam mir in Einzelteilen entgegen.

Natürlich hatte ich genau diese Lager nicht als Ersatzteil mit, also hieß es wieder einpacken. Schnell im Shop gesucht und  nachdem ich mich von deren Preisen erholt hatte kaufte ich bei Ebay einen 2RS Lagersatz für den Carbon Fighter. Auf dem ersten Blick verwendet der die gleichen, beim genauen hinsehen musste ich aber feststellen das der CF doch zum Teil  andere verwendet.  So passen zwar die Größen aber die Mengen nicht.

Später habe ich dann noch einen sehr günstigen Händler gefunden, ich denke meine nächste Bestellung werde ich bei dem tätigen:  http://www.dswaelzlager.de.  Bei dem komme ich auf einen Gesamtpreis für alle MCD Lager, als 2RS,  von unter 20Euro

Hier mal die Listen der Lager, ohne Gewähr, ich habe sie aus den Explosionszeichnungen zusammengesucht.
Bei den 2009er Modellen ist bei der Kupplungsglocke scheinbar statt einem 1207, ein  1214 -  17x26x5 (6803) verbaut.

Kugellager Evo3 (2008)

Anzahl MCD_Nr. Grösse Bezeichnung
9x 1203 8x22x7 608 Achsen, Diff,Getriebeplatte
3x 1204 10x22x6 6700 Achsen,Getriebeplatte
2x 1205 8x16x5 688 Diff
3x 1206 10x19x5 6800 Achsen, Mittelantrieb
7x 1207 10x26x8 6000 Diff,Getriebeplatte,Mittelantrieb

Kugellager Carbon Fighter

Anzahl MCD_Nr. Grösse Bezeichnung
6x - 8x22x7 608 Achsen, Diff, Mittelantrieb
9x - 10x22x6 6900/61900 Achsen,Diff,Getriebeplatte
2x - 8x16x5 688 Diff
3x - 10x19x5 6800/61800 Achsen
4x - 10x26x8 6000 Diff

Das defekte Lager, die Deckel fehlen, von der Hitze braun, defekter Käfig und natürlich vollkommen ungschmiert.

Der Carbon Fighter wird zum Flachbahner. Die ersten groben Anpassungen hatte ich ja noch mit den langen Buggydämpfern und der alten Chassisplatte gemacht.

Da ich die aber vorne gebogen hatte konnte ich sie nicht nutzen.

Ersatz in Form der breiten Platte vom Carbon Breaker liegt aber schon, wie auch diverse Karosseriehalter, neue Querlenker,  Schrauben...  bereit.

Step1:

Die Achsen kommen auf die Chassiplatte und die seitlichen Kaosseriehalter werden notdürftig befestigt. Noch ohne Dämpfer so das ich gleich den maximalen Einfederweg berücksichtigen kann.  Hier fällt schon auf das ich die Karosseriehalter nacharbeiten muss, die CF Chassiplatte ist in einem anderen Winkel gebogen. Die vorhanden Löcher passen aber, so das ich nur noch jeweils ein zweites Loch bohren muss.


Step2:

Die nachgearbeiteten Karosseriehalter sind an ihrem Platz und das Chassis ist gebohrt. Sie sind eigentlich einen knappen cm zu lang, so weit kann man die Karosserie aber auch nach Außen biegen. Das hat dann gleich den Vorteil das ich die vorderen Radläufe weniger beschneiden muss.

Step3:

Ein kurzer Karosseriehalter vom Carbon Breaker für hinten. Ursprünglich wollte ich die original Löcher der Karosserie benutzen, das hätte aber erheblichen Aufwand bedeutet, also bohre ich lieber neue Löcher in die Karosse.

Step4:

Ein zentraler Eigenbau Halter für vorne (nach Vorbild des C5) und der FG-Rammschutz. Das Chassis habe ich mit einem Stück Lexan verlängert so das der Rammer direkt mit der Karosserie abschließt.

Step5:

Die Karosserie ist drauf, der Platz reicht für die langen hinteren Dämpferbrücken, für den Überrollbügel und sogar für das Bananen Reso.

Die groben Arbeiten sind geschafft, mit den original Dämpfern ist er ein wenig hochbeinig. Das stört mich jetzt aber nicht, das perfekte Fahrverhalten werde ich sowieso nicht erreichen (ganz zu schweigen davon, das ich das mit meine Fahrkünsten sowieso nicht ausreizen kann) und so kann ich es auch mal auf nicht befestigter, ebener Strecke versuchen. Ford Mustang Rally :-)

Es folgt der Einbau der weiteren Komponenten...

Nein, kein Aprilscherz. Ich hatte schon diverse umbauten gesehen und da mein Fuhrpark nun drei Offroader aber keinen Onroader mehr bereithält kam mir der Gedanke. Einen Satz GRPs habe ich noch, eine Karosserie, ein Frontrammer und eine neue Bodenplatte fehlt.

Also mache ich mich auf die suche, Tourenwagen Karossen mit 510mm Radstand sind selten und Teuer, bei der Hobbythek habe ich schließlich die Carson Ford Mustang für wenig Geld gefunden. Da ich sowieso noch Farbe für den Baja kaufen musste, lag sie kurze Zeit später auf dem CF.

Die Karosserie hat 535mm Radstand, daher sah es natürlich auf dem Serien CF Chassis unmöglich aus, aber mit leicht geänderter Vorder- und Hinterachse passte sie schon drauf. Durch die Spurweite von 420mm stehen die Räder allerdings ein wenig aus den Kotflügeln und ich muss ich für die Vorderräder ein wenig Platz schaffen.

Also wurde der CF zerlegt und die nächste Bestellung ging raus. CF Ersatzteile bei RC-Car Boxenstop.
Eine neue Chassisplatte und Karosseriehalter vom CF-Breaker, Querlenker für vorne (die Alten waren schon stark "verbraucht"), einen Satz seitliche Karosseriehalter vom C5  und diverse Kleinteile. Aus Ebay gab es dazu noch einen gebrauchten  FG-Frontrammer.

Schon im Februar habe ich mich von einigen Autos getrennt. Der C5 hat einen neuen Besitzer, wie auch der KOD, ein TA02, diverse Ersatzteile und mein alter Graupner Pistenbully. Besonders der erzielte Preis für den Pistenbully hat mich ein wenig überrascht, ist schon eine Rarität und entsprechend war der Preis :-)

Für den Super Attack fand sich kein Käufer. Interessenten gab es schon aber bei den Preisangeboten lasse ich ihn lieber für schlechte Zeiten im Regal stehen. Und wenn der in 20Jahren mal eine Rarität ist wird der Preis auch besser sein :-)

Den MCD-Baja habe ich inzwischen aufgebaut, hat alles problemlos geklappt. Testweise habe ich die kurzen Stoßdämpfer Federn vom Carbon Fighter verbaut, mit ein paar zusätzlichen Spacern ging das auch. Letztendlich habe ich aber doch wieder die original Federn eingebaut und ein paar M5x25 Schrauben als Ausfederwegbegrenzer. Die original Servoplatte habe ich beibehalten und auf die 66mm Lenkservos angepasst. Zuletzt habe ich noch das FG-Reso aus dem C5 verbaut. Der Krümmer ist etwas länger als normal und mit der Kombination aus Kupferkrümmer und Silikonschlauch vermutlich nicht lange haltbar, ich versuche es so aber mal.