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Modellbau, Robotik, Mikrocontroller

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Kategorie: frontpage

Da ich immer seltener mit ihm Fahre, biete ich euch meinen treuen CF, mit diversen Umbauten und Teilen. Aktuell ist er mit Straßenreifen und Mustang Karosserie ausgestattet. Nach dem Umbau, bei dem diverse Teile ersetzt wurden, ist er nur zweimal bewegt worden.

Aktuell verbaut ist also 4WD mit längeren Stiften in beiden Diffs, eine Breaker Chassisplatte, gedichtet Originalstoßdämpfer mit 4000er Öl, eine Alu Getriebeplatte, alu Diffböcke, eine Alu Servoplatte mit FS-Racing Box.

Die Elektronik besteht aus einem 3800 mA Akku Pack den ich aus aus hochstromfähigen SUB-D Zellen verlötet habe. Eine Acoms Hayabusa 2,4Ghz Fernsteuerung (Sender ist unbenutzt, war mein Ersatzsender), zwei Hitec 805 BB Lenkservos, ein HPI SF2 Gasservo, eine Direktstromversorgung mit herausgeführter Ladebuchse und ein Carson Motor Stop Failsafe (welches auch einwandfrei funktioniert).

Der Motor ist Original, hat knapp 10 Liter gelaufen, er atmet durch einen Sportluftfilter ein und durch ein Bananereso aus. Eingestellt wurde er von Experten, hat also auch richtig Dampf. Die Kupplung, wie auch die Zanhnräder sehen gut aus.

Bewegt wurde er nur auf der Rennstrecke des RCC Steinlach. Die diversen Schwachstellen des Serien-CF sind alle ausgemerzt. Mit dem Umbau zum Flachbahner kam eine neue, breite Chassisplatte vom Carbon Breaker, alle Karosseriehalter, die zum Teil angepasst oder speziell angefertigt wurden. Die vorderen Achschenkel sind neu (und noch etwas schwergängig). Diverse Kugellager sind getauscht. Die Stoßdämpfer wurden gedichtet und neu befüllt. Ein FG Frontrammer wurde verbaut und zuletzt die gelbe Ford Mustang Karosserie. Alleine dieser Umbau hat grob 200,- Euro gekostet.

Dazu lege ich diverse Ersatzteile und alles um wieder einen standfesten Offroader aus ihm zu machen. Da wäre die original Chassisplatte mit einem vom Fachmann gebogenem Kickup, den angepassten unteren Querlenkern mit Kugelköpfen von MCD. Eine 4mm Aluverstärkung für das Chassis und kleine Front und Heckrammmer, letzterer schützt das Reso vor Dränglern. Die beschnittene Originalkarosserie und den vorderen Teil des Überrollkäfigs lege ich natürlich auch bei. Einen Satz Offroadreifen vom Carson Attack lege ich auch noch bei.

Die Bilder sind zum Teil schon älter, die ganze CF-Lebensgeschichte könnt ihr hier auf der Seite nachlesen
Preis VS

DFRobot bietet auch einstellbare Infrarot Sensoren an. Mit ihren runden, schraubbaren Gehäuse sehen sie schon fast aus als wären sie für die Industrie gefertigt. Die Elektronik ist fest vergossen und hinten befindet sich ein Trimer mit dem man die Empfindlichkeit von 3-80cm einstellen kann. Sie passen in die mit dem 4WD Chassis mitgelieferten Haltern.

Ganz wichtig, sie Sensoren sind LOW aktiv, heißt wenn sie schalten ziehen sie den Ausgang auf GND. Ein Tatsache wegen der ich mich lange über das verhalten von Julia gewundert habe. :-)

Erwähnenswert ist noch das sie ein Problem mit der Erkennung  von dunklen Oberflächen haben. Das ist bei Infrarotsensoren ja auch normal und man kann es ihnen erst einmal nicht vorwerfen. Wir haben aber einen schwarzen Blumentopf der für die Sensoren nahezu unsichtbar ist. Der Sharp GP2D12 erkennt ihn allerdings problemlos.

Aufgrund dessen, der Größe und dem Stromverbrauch von 100mA werde ich in Zukunft aber wieder auf die Eigenbausensoren mit einem ISF471 zurückgreifen.

Viel mehr gibt es darüber nicht zu berichten, an einem Digitaleingang angeschlossen liest man die Sensoren einfach mit "digitalRead(portpin);" aus. Hier wieder ein Auszug aus Julias Arduino Code (diesmal nur ein Teil des Code, also nicht funktionsfähig):

for(int i=11;i< =13;i++)
  {
    pinMode(i, INPUT);
  }
...
  int right = digitalRead(11);
  int middle = digitalRead(12);
  int left = digitalRead(13);
...
 if((left==1&&middle==1&&right==0)||(left==1&&middle==0&&right==0))
  {
    turn_L (140,140);
  }
  else if ((left==0&&middle==1&&right==1)||(left==0&&middle==0&&right==1))
  {
    turn_R (140,140);
  }
 
...

Auf meinem Roboter Julia habe ich auch das DFRobot DHT11 Luftfeuchtigkeit und Temperatur Modul verbaut. Da hat Julia zwar nichts von, aber ich mag alle Arten von Sensoren :-)

Der DHT11 ist ein 1-Wire Sensor mit digitalem Ausgang. Er verbraucht also nur einen Portpin. In meinem Fall ist es Pin3, eigentlich einer der Analogeingänge, man kann ihn aber auch als digitalen Eingang verwenden.

Näheres zum Sensor findet ihr im Datenblatt .

Bei DFRobot gibt es auch ein ZipFile mit Beispiel Code für den Arduino. Diesen Code verwende ich auch, ich spreche den Sensor alle 5 Sekunden über die Metro library an.

Bei einer Messgenauigkeit von +/- 5% bei der Luftfeuchte und +/-2C bei der Temperatur darf man natürlich keine wunder erwarten.

Verglichen mit einer digitalen Wetterstationen arbeitet er, zumindest bei der Temperatur recht genau.Bei der Luftfeuchtigkeit sieht das allerdings anders aus. Hier mal ein Bild der seriellen Konsole, die Wetterstation zeigt gleichzeitig 45% und 23,4 °C.

Der Unterschied bei der Luftfeuchtigkeit ist doch schon deutlich, dabei traue ich der Wetterstation ein wenig mehr. Aber wie gesagt, bei dem Preis des Sensors erwarte ich kein Wunder an Genauigkeit.

Hier ein funktionierender Auszug aus Julias Code:

 
#include
#define DHT11_PIN 3
 
Metro dhtl11Metro = Metro(5000); 
 
void setup(void)
{
 Serial.begin(115200);
 Serial.print ("** DHT11 "); Serial.print (__DATE__); Serial.print (" "); Serial.println (__TIME__);
 delay(500);
}
 
void loop(void)
{
 if (dhtl11Metro.check() == 1) {
 outdht11();
 }
}
 
byte read_dht11_dat()
{
 
 byte i = 0;
 byte result=0;
 for(i=0; i< 8; i++)
 {
 while(!(PINC & _BV(DHT11_PIN)));  // wait for 50us
 delayMicroseconds(30);
 if(PINC & _BV(DHT11_PIN))
 result |=(1<<(7-i));
 while((PINC & _BV(DHT11_PIN)));  // wait '1' finish
 }
 return result;
}
 
void outdht11(void)
{
 DDRC |= _BV(DHT11_PIN);
 PORTC |= _BV(DHT11_PIN);
 
 byte dht11_dat[5];
 byte dht11_in;
 byte i;// start condition
 // 1. pull-down i/o pin from 18ms
 PORTC &= ~_BV(DHT11_PIN);
 delay(18);
 PORTC |= _BV(DHT11_PIN);
 delayMicroseconds(40);
 DDRC &= ~_BV(DHT11_PIN);
 delayMicroseconds(40);
 
 dht11_in = PINC & _BV(DHT11_PIN);
 if(dht11_in)
 {
 Serial.println("dht11 start condition 1 not met");
 return;
 }
 delayMicroseconds(80);
 dht11_in = PINC & _BV(DHT11_PIN);
 if(!dht11_in)
 {
 Serial.println("dht11 start condition 2 not met");
 return;
 }
 
 delayMicroseconds(80);// now ready for data reception
 for (i=0; i&lt;5; i++)
 dht11_dat[i] = read_dht11_dat();
 DDRC |= _BV(DHT11_PIN);
 PORTC |= _BV(DHT11_PIN);
 byte dht11_check_sum = dht11_dat[0]+dht11_dat[1]+dht11_dat[2]+dht11_dat[3];// check check_sum
 if(dht11_dat[4]!= dht11_check_sum)
 {
 Serial.println("DHT11 checksum error");
 }
 Serial.print("Current humdity = ");
 Serial.print(dht11_dat[0], DEC);
 Serial.print(".");
 Serial.print(dht11_dat[1], DEC);
 Serial.print("%  ");
 Serial.print("temperature = ");
 Serial.print(dht11_dat[2], DEC);
 Serial.print(".");
 Serial.print(dht11_dat[3], DEC);
 Serial.println("C  ");
}

Mit  der Lieferung von DFRobot bekam ich auch einen 6DoF Robotarm. Im Shop ähnelte er sehr den Armen von Lynxmotion, nur das er deutlich Preiswerter war. Also ging ich das Risiko ein und wurde nicht enttäuscht.

Geliefert wurde eine große Tüte mit allen Teilen, darunter sogar eine original Lynxmotion Base und die Blechteile sehen den dortigen auch sehr ähnlich. An Servos liegen drei von Hitec und drei mit DFRobot Label bei. Bei letzteren zwei sehr Starke  mit Metallgetriebe. Eine Anleitung fehlt und die ist auch im Web nicht zu finden.

Die Base ist, wie gesagt, ein Original, das Servo DF05bb wird im Fuß  und die Drehplatte direkt, wie ein Servohorn verschraubt. Gelagert ist das ganze auf mehreren Lagern, Kunststoffkugeln die mit einer Metallachse im Fuß liegen.

Den weiteren Aufbau könnt ihr in den Bildern sehen. An Schulter und Ellenbogen sind die 15KG DFRobot Servos verbaut, die Hitec Servos bilden Greifer und Handgelenk. Erwähnenswert sind noch die Gegenlagern die mit Bundkugellager versehen sind. Das Ganze macht einen sehr Passgenauen und wertigen Eindruck.

Nachdem er dann vor mir stand stellte ich aber fest das die Bewegung des Greifers sehr eingeschränkt und der Greifer durch die drei Servos sehr schwer war.  Um die ganze Konstruktion und somit auch die Programmierung zu vereinfachen, beschloss ich  ihn fürs erste auf 5DoF umzubauen. Hierzu fräste ich mir eine Aluplatte zur Verbindung des Ellenbogen und Handgelenk Servos, sowie eine Kunststoffplatte um den Greifer mit Handgelenk zu verbinden. Bei dem Umbau wurden keine Originalteile verändert, so das ich jederzeit auch wieder umrüsten kann. Den Arm habe ich dann zusammen mit einem Arduino und IO-Shield auf eine Holzplatte verschraubt.

Ein erster Test mittels Servo-Firmata und einer Firmata Testsoftware (Firmata.org) sah sehr gut aus. Die Servos haben kein Problem den Arm zu heben, der Greifer hält einen Kugelschreiber und euch mit einem deutlich schwereren Schraubendreher hat er keine Probleme. Nur die Stromversorgung über den Spannungsregler des Arduino bricht natürlich gnadenlos zusammen. Ein Labornetzteil mit 6V/3A versorgt ihn aber ausreichend.

Ziel soll es sein ihn mittels Inverser Kinematik (link: 1,2), aus dem PC heraus zu steuern. Das muss aber noch etwas warten, im Moment beschäftige ich mich eher mit "Julia".

Kürzlich habe ich die Webseite von DFRobot gefunden. Ich hatte schon früher über Ebay einige ihrer Arduino Shields und das Arduino kompatible Romeo Board gekauft. Laut Webseite sind sie die größten Lieferanten von Hobby Roboter Teilen in China und die Auswahl ist wirklich gut.

Kurzum ich habe bestellt. Via Paypal bezahlt, hatte ich die Teile nach gut 10Tagen in Händen. Dabei habe ich selbst noch für einige Tage Verzögerung gesorgt weil ich meine Telefonnummer nicht angegeben hatte, die braucht der Versender aber wohl. Das Paket wurde durch DHL geliefert und dabei war dann noch die Einfuhrumsatzsteuer fällig.

Mit dabei die 4WD Roboter Platform und einiges Zubehör.

Das Chassis besteht aus sechs robusten Aluminiumteilen und ist ca 200x100 groß. Der Antrieb besteht aus vier Getriebemotore die einen nicht ganz so robusten Eindruck machen. Die Räder entsprechen von der Größe her 1:10 Moddelbaurädern haben aber eine direkte Aufnahme für die Motorenachsen. Daneben noch ein paar Kleinteile zur Sensorbefestigung und alles benötigte um es zu verdrahten. Eine Anleitung liegt nicht bei, es gibt aber entsprechende Anleitungsvideos welche  keine Fragen offen lassen.

Ich habe gleich passende  Radencoder mitbestellt. Dies sind zwei Gabellichtschranken mit digitalem Ausgang und einer Schlitzscheibe die direkt an den Getrieben an der Radachse befestigt wird. Leider passen sie nicht ganz in das Chassis so das ich sie über einen  selbst gebauten Adapter/Abstandhalter um 90Grad versetzt angebaut habe. Nachdem ich noch das Chassis etwas bearbeitet habe passt es perfekt.

Nachdem ich dann das schon vorhandene Romeo Board aufgebaut habe gab es eine ersten Test. Leider zeigte sich das der mit Eneloop Akkus bestückte fünf AA Batteriehalter zu wenig Strom liefert und der Roboter auf Teppich somit nicht drehen konnte.  Als Ersatz gab es einen LifePo4 Empfängerakku aus einem meiner Großmodelle. Der hat mit 6,6 Volt auch noch eine etwas höhere Spannung kann aber auf jeden Fall auch den benötigten Strom liefern.

Mit dem zum Romeo Board gehörenden Beispielprogramm zur Motorsteuerung gab es erste Bewegungen. Fernsteuerung des jetzt "Julia" getauften Roboters,  über die Serielle Schnittstelle. Mit dem verbauten Bluetooth Adapter auch über Funk.

Mit der Android App "BlueTerm" dann auch über mein HTC Legend. Im Bild seht ihr noch wie ich die Analog Ports auslese und über einen DHT11 Temperatur und Luftfeuchtigkeit anzeige.

Zuletzt verbaute ich noch eine  Pan-Tilt Einheit mit einem Sharp gp2d12 Sensor. Sobald ich aber die Servos benutzte wurde einer der Motoren nicht mehr angesteuert. Hier habe ich eine alte Version des Romeo Boards bei dem Pin 9 für die Motorsteuerung benutzt wird.  Wie schon früher (Artikel) festgestellt kann man Pin 9 aber nicht mehr als PWM nutzen wenn man die Servo Lib benutzt. Aus dem Grund modifizierte ich das Board so das nun Pin5 genutzt wird.

So fährt Julia nun via Handy Fernsteuerung durch die Wohnung, überträgt Messwerte und verhindert das ich irgendwo gegen fahre. Details zur Software kommen in einem weiteren Artikel.

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt wollte/habe ich mir den RA-1 Pro zugelegt. Roboterarme faszinieren mich schon lange und die Gelegenheit einen fertigen, noch dazu aus Alu zu bekommen war verlockend.

Geliefert wird er Teilmontiert in drei großen Baugruppen, Einmal der Sockel, einmal der Arm und einmal der Greifer.

Schon auf den ersten Blick konnte man sehen wie schlampig er verarbeitet ist. Keine Schraube war vernünftig angezogen und die ganze Konstruktion scheint irgendwie nicht zu passen.  Dazu kommt das die Servos schon deutliches Spiel haben, auch nicht sehr vertrauenswürdig aussehen und das gesamte Gewicht des Arms auf der Achse des Drehservos lastet. Das kann auch die Dauer nicht funktionieren.

Ich habe ihn dann doch weiter zusammengebaut, als die Mechanik soweit fertig war und es ans anschließen der Servos ging, stellte ich fest das die nicht in die entsprechenden Buchsen auf der Platine passten. Mit etwas Gewalt ging es dann doch, jedoch ist nirgendwo beschreiben wie herum sie angeschlossen werden. Das Durchmessen der Masseleitung zeigte mir zumindest mal wie sie angeschlossen werden.

Soweit sah das nun also gut aus und ich legte Spannung an. Die nächste Hürde war der Einschalter, der diesen Namen nicht verdient, ein wackeliges etwas das man am besten gleich austauscht. Spannung lag nun also an, es blinkt etwas und von den Servos ist nichts zu hören. Aus meiner Modellbauerfahrung weiß ich das die Servos nach einschalten der Spannung ein klein wenig bewegen. Hier kam aber nichts. Ein genauer Blick auf die Platine zeigte das wohl dem Transistor der die Servospannung einschaltet ein Bein fehlt. Kann also nicht funktionieren.

Das könnte man auch noch beheben also weiter, die Software installiert, den Programmieradapter angeschlossen, der auch gleich erkannt wird. Das nun angeschlossene Board aber nicht. Hier war meine Geduld dann auch am Ende. Ich habe das ganze wieder zerlegt und es ging am nächsten Tag zurück. Wie ich im Nachhinein im Arexx Forum gelesen habe bin ich wohl auch nicht der erste der sehr enttäuscht vom RA1-Pro ist.

Ich hatte ja schon diverse male erwähnt, das der benutzte Strato Webspace nicht unbedingt WordPress Tauglich ist. Was man deutlich an der mangelhaften Geschwindigkeit bemerkt hat.
Heute nun, wurde mir der kostenfreie Umzug auf die neue STRATO x86-Plattform angeboten. Was immer sich auch dahinter verbirgt soll es "Serverseitige Skript- und Datenbankoperationen (z. B. PHP-Skripte) können so über die neue Plattform bis zu 10 mal schneller abgearbeitet werden". Was sich ja schon mal sehr gut anhört.
Also frisch gewagt und ohne Backup mal einen Umzug gestartet. Der Webspace wird geprüft. Ein paar tmp Files an-gemeckert mit dem Hinweis das die nicht umgezogen werden können, war auch klar sind Cookie Daten und wohl im Moment im Zugriff gewesen. Dann wird der alte Webspace auf die aktuellen PHP und Perl Versionen geschaltet und man soll testen. War auch kein Problem, also Umzug. Keine Minute Später kam die Erfolgsmeldung und es stimmt, meine Seite ist deutlich schneller. So soll das Sein :-)

Fazit: Der Umzug lohnt und scheint recht sicher zu sein!

Ich muss zugeben das sich lange nichts mehr auf der Seite getan hat, lag einfach daran das ich  in den letzten Wochen auch kaum mit den Autos unterwegs und auf Rennen habe ich mich in diesem Jahr auch selten herumgetrieben. So gab es also auch nichts zu berichten.
Was die Robotik betrifft gäbe es einiges zu berichten, so hatte ich mir den Roboterarm von Arexx angesehen und schnell wieder Retour geschickt. Das hat aber auf jeden Fall mein altes Interesse an Roboterarmen und an der Steuerung mit Hilfe der Inversen Kinematik geweckt.
Daisy hat ein Gehäuse bekommen und fährt jetzt munter durch die Wohnung. Ich habe mich weiter mit Firmata und Arduino beschäftigt. Ziel soll es sein den Arduino vollständig aus der PC-Java Umgebung zu steuern. Also die ganze Intelligenz, bis auf ein paar Notfunktionen werden vom PC in Java gesteuert.
Passend dazu habe ich mich mal wieder mit GUI Buildern für Java beschäftigt und mit dem WindowBuilder  von Google etwas brauchbares für SWT und Eclipse gefunden.

Also genug Stoff  für einige neue und hoffentlich interessante Beiträge :-)

PS: ich freue mich immer über Feedback

Das zweite Leben des Super Attack

Vor einiger Zeit wollte ich ihn noch verkaufen. Aber keiner wollte ihn. So stand er nun im Regal uns staubte vor sich hin bis ich eines schönen Tages ein paar günstige FG-Truck Räder bei Ebay kaufen konnte. Was soll ich sagen dem Attack mit seiner Käfer Karosserie standen sie wesentlich besser als den anderen Offroadern. Also mal sehen was noch fehlt um ihn zu reaktivieren.

Als erstes ein Motor... den habe ich über ein Forum "günstig" bekommen. Kupplung und Schalldämpfer waren gleich dabei. Luftfilter hatte ich noch einen vom Carbon Fighter. Nach den üblichen umbauten (löcher ins Gehäuse) und Austausch des Filters gegen einen von Power-Save-Racing sollte der für die Straße genügen.

Die Bremse... hatte ich schon vor einiger Zeit für den Attack gebraucht gekauft. Sie war aber ein Fehlkauf, die Züge waren komplett kaputt, die Hälfte fehlte und alle Schrauben waren kaputt. Eine Bestellung bei der Hobbythek (übrigens wieder am einen Tag bestellt, am nächsten da) und einige selbst gefertigte Teile vervollständigte sie und jetzt funktioniert sie, zumindest im Stand bestens.

Empfänger und Failsave waren noch vorhanden. Übrigens entgegen allen Gerüchten in den Foren funktioniert das Carson Motorstop Failsave zusammen mit dem 2,4Ghz Empfänger problemlos. Ich habe mir sogar angewöhnt den Motor durch kurzes abschalten der Fernsteuerung auszuschalten.  Das einzige was ihr machen müsst ist das integrierte Failsafe des Empfängers auszuschalten.

Ich habe mir dann die Unterschiede zwischen FG Marder und FG Beetle angesehen und scheinbar unterscheiden die sich nur durch eine Vorderachserhöhung und die Wanne die die Karosserie trägt. Eine Vorderachserhöhung war schnell aus einem Stück 8mm Lexan gefräst. Und die schon vorhandenen Karosseriehalter wurden um einige cm gekürzt, so das nicht mehr so viel Platz zwischen Kotflügel und Räder ist. Die Stoßdämpfer sind die Originalen vom Attack, neu gedichtet, mit 4000er Öl und mit den Original, für Offroad viel zu harten Federn, passen sie für den Onroad betrieb nach meiner Meinung recht gut. Das wird dann aber die erste Fahrt zeigen :-)

Es ist ja, wie gehabt, ein Fun Auto. Ich habe kein Interesse Rennen zu fahren oder mich sonst-wie mit anderen zu messen. Wenn er sich einigermaßen zügig und ohne wild auszubrechen bewegt reicht mir das vollkommen um meinen Spass zu haben.

Ps: die Baja 1000 Aufkleber passen ja eigentlich nicht. Die Seiten sahen aber so nackt aus und irgendwie passt Baja und Käfer ja doch zusammen ;-)

Der Umbau des Carbon Fighter zum Glattbahner "Ford Mustang" ist fertig.

Die vorderen Querlenker sind ausgetauscht, die Getriebeplatte und der Motor sind wieder  eingebaut, neue Lenk/Spurstangen vorne, die Servoplatte ist wieder an ihrem Platz und das Reso ist wieder dran.  Die original Dämpfer und Federn sind verbaut und mit 4000er Öl gefüllt. Ich hoffe mal das dieses dickflüssige Öl in den Dämpfern bleibt.

Mangels Sicherungsringe habe ich erst einmal die Original Untersetzung beibehalten. Die Zahnräder lassen sich ja schnell tauschen, ich muss aber erst noch passende Sicherungsringe besorgen. Und für die ersten Runden ist es ja nicht verkehrt wenn er nicht ganz so schnell ist.

Als Grundeinstellung habe ich vorne wie hinten den Sturz neutral eingestellt, ein wenig Nachspur vorne und Vorspur hinten. Bodenfreiheit ist jetzt vorne knapp 2cm, hinten 3cm. Eigentlich zu hoch, weniger geht aber nicht da die Räder aus den Kotflügeln raus stehen und ich sie mir sonst aufschlitzen würde.

Hier übrigens noch einen Tipp zum einfachen Einstellen der Spur. Man nehme ein Stück Seil/Band/Gummiband (ich verwende ein Hosengummi aus Alexandras Nähkiste) und legt es etwa in der Mitte der Reifen einmal komplett um das Auto.
So hat man eine einfache optische Einstellhilfe. Natürlich geht es so nicht so genau wie mit den entsprechenden Einstellwerkzeugen, dafür aber deutlich preiswerter und für den  umgebauten CF reicht das auf jeden Fall. Ist etwas schwer das Bildlich festzuhalten. Ich hoffe ihr könnt euch vorstellen wie ich es meine. Ist nicht meine Idee, habe ich mir bei einem Mitfahrer ab geguckt.

Die erste Fahrerprobung

Vorab sei gesagt das ich nicht das Fahrverhalten von einem "echten" Onroader erwarte und ich mir als Fahranfänger sicher kein richtiges Urteil bilden kann.  Ich sehe ihn als Fun Auto, mit dem ich ab und zu mal auf der Strasse fahren will. Ich will mich nicht mit anderen Onroadern messen und schon gar keine Rennen fahren. Den DMC-Rennleiter würde vermutlich der Schlag treffen wenn er das Auto sieht.

Da der Motor einige Zeit gestanden hatte wollte er nicht auf Anhieb laufen. Nachdem er mir dann einmal Abgesoffen war und ich ihm nach dem entlüften noch eine neue Zündkerze spendiert hatte, lief er wie immer. Zum Fahrtest auf grobem Asphalt (20m Strasse mit normaler Breite und Rollsplitt am Rand), mit der langen Untersetzung und mit den sehr alten und schlechten Reifen.
Er  fährt recht gut geradeaus und übersteuert in den Kurven ein wenig. Leicht kann man einen Dreher provozieren, aber auch nett Driften. Er lässt sich mit der zugegebenermaßen noch recht langsamen Geschwindigkeit gut beherrschen.  Ich hatte befürchtet das er mir durch den hohen Schwerpunkt  auch mal eine Rolle Seitwärts macht, das ist aber nicht der Fall.  Die Vorderen Räder schleifen gelegentlich, da muss ich noch einmal Hand an die Karosserie legen, die Bremse muss ich  weicher stellen. Für das Fahrwerk muss ich mich mal wieder in Rays Setup Book einlesen, ich denke da kann man noch was verbessern.


Ein paar Bilder vom Race Runner. Die Ausfahrt endete schon nach zwei Runden mit einem defekten Kugellager (siehe hier). Wie auf dem letzten Bild zu sehen, konnte ich ihn zuletzt nur noch mit Muskelkraft bewegen. Natürlich begleitet von bedauernden/lustigen Bemerkungen von Alexandra. Die auch dieses mal wieder die Bilder fotografiert hat.

Inzwischen ist das Lager getauscht und der RR wartet auf besseres Wetter :-(